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Riskantes Projekt Roche zieht Diabetes-Medikament zurück

Der Schweizer Konzern Roche stoppt die Entwicklung seines Medikaments Aleglitazar wegen Sicherheitsbedenken und mangelnder Wirksamkeit. Mit dem Medikament sollten Patienten mit Typ-2-Diabetes behandelt werden.
10.07.2013 - 10:07 Uhr Kommentieren
Roche-Logo in Basel. Schon vor einem Jahr musste der Pharmakonzern ein Medikament aufgeben. Quelle: dpa

Roche-Logo in Basel. Schon vor einem Jahr musste der Pharmakonzern ein Medikament aufgeben.

(Foto: dpa)

Zürich Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche muss sich erneut von einem potenziellen Milliardenmedikament verabschieden. Der Basler Konzern stoppt die Entwicklung seines Diabetes-Medikaments Aleglitazar wegen Sicherheitsbedenken und mangelnder Wirksamkeit. Ein unabhängiges Expertengremium habe die Einstellung einer spätklinischen Phase-III-Studie empfohlen, teilte der Basler Konzern am Mittwoch mit. Zu den Kosten für den Stopp machte ein Roche-Sprecher keine Angaben.

Das Projekt galt in Fachkreisen als riskant, versprach aber bei einem Erfolg großes Umsatzpotenzial. Mit dem Roche-Medikament wurden Patienten mit Typ-2-Diabetes behandelt, die kürzlich einen Herzinfarkt hatten. Diabetes-Patienten leiden oft unter Herz-Kreislauf-Problemen. Ermutigende Behandlungsergebnisse aus Phase-II-Tests mit Aleglitazar bestätigten sich nun allerdings nicht. Zudem kam es zu Nieren- und Herzproblemen. "Die Sicherheit der Patienten steht an erster Stelle", erklärte Hal Barron, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung bei Roche. An der Börse verzeichneten die Roche -Papiere am Mittwochmorgen ein Minus von einem halben Prozent.

Rückschläge mit Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Problemen bei Diabetes-Patienten gab es in der Branche bereits vorher. So stellten AstraZeneca und Bristol Myers-Squibb die Entwicklung entsprechender Präparate 2006 ein.

Roche hatte im Mai vergangenen Jahres die Entwicklung von Dalcetrapib gestoppt, nachdem das Herz-Kreislauf-Medikament den Wirkungsnachweis schuldig geblieben war.

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