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Rohstoffkonzern OMV entdeckt Gasreserven im Schwarzen Meer

Vor der rumänischen Küste hat der österreichische Rohstoffhändler Gasquellen von bis zu 84 Milliarden Kubikmetern aufgespürt. Es ist der womöglich größte Fund der Unternehmensgeschichte. Die Förderung wird aber teuer.
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Eine Pipeline nahe von Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens. Quelle: Reuters

Eine Pipeline nahe von Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens.

(Foto: Reuters)

Wien Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV ist vor der rumänischen Schwarzmeerküste gemeinsam mit seinem Partner Exxon auf große Gasreserven gestoßen. Es handle sich um den möglicherweise größten Gasfund in der Geschichte des Unternehmens, sagte Firmenchef Gerhard Roiss am Mittwoch. Nach ersten Schätzungen umfasse der Fund 42 bis 84 Milliarden Kubikmeter Gas. Im laufenden Jahr plane OMV weitere Bohrungen. Die weiteren Investitionen in die Erschließung des Feldes könnten sich auf mehrere Milliarden Dollar belaufen - eine Förderung des Gases sei erst ab dem Ende des Jahrzehnts zu erwarten. Die OMV-Tochter Petrom sei mit 50 Prozent an dem Projekt beteiligt.

Eine Entscheidung über Gaslieferungen aus Aserbaidschan für das Pipeline-Projekt Nabucco könnte erst Mitte 2013 kommen. Dann werde das Betreiberkonsortium Shah Deniz endgültig über einen Zuschlag für eines der konkurrierenden Projekte entscheiden, sagte Roiss. Bislang war mit einer Entscheidung bis Mitte des laufenden Jahres gerechnet worden.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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