Rohstoffstudie 2018 Chaos auf den Rohstoffmärkten – wie schützen sich Unternehmen?

Geopolitische Konflikte, Strafzölle und Handelskriege drohen das Rohstoffangebot zu verknappen. Wie können Unternehmen mit solchen Risiken umgehen?
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Wie gehen deutsche Unternehmen mit den Handelsbeschränkungen auf Stahl, Aluminium und Co. um? Quelle: dpa
Strafzölle auf Stahl

Wie gehen deutsche Unternehmen mit den Handelsbeschränkungen auf Stahl, Aluminium und Co. um?

(Foto: dpa)

DüsseldorfSeit US-Präsident Donald Trump Strafzölle auf Stahl und Aluminium eingeführt hat, herrscht Chaos auf den Rohstoffmärkten. Mit den protektionistischen Plänen schickten die USA die Preise für Aluminium, Stahl und Co. auf eine Berg-und-Tal-Fahrt

Währenddessen sorgt die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran an den Ölmärkten für Verunsicherung. Innerhalb von einem Monat stieg der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee von 63 Dollar je Brent auf zwischenzeitlich fast 80 Dollar je Barrel. Mit 75,89 Dollar je Barrel lag er so hoch wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren.

Die aktuellen Entwicklungen könnten kaum ungelegener kommen. Nachdem die Weltkonjunktur in den vergangenen Jahren wieder zum Wachsen gebracht worden ist, trüben sich die Konjunkturdaten jüngst wieder ein. In Deutschland ist der Ifo-Geschäftsklimaindex war im April zum fünften Mal in Folge gefallen und stagnierte auch im Mai. Die Furcht vor einem Handelskrieg trübt die Börsenstimmung in den USA und in Europa.

Für viele Industrien sind die neuen Handelsbeschränkungen beim Einkauf von Rohstoffen kein einfaches Thema. Schon im vergangenen Jahr befürchteten immer mehr heimische Firmen Versorgungsprobleme und noch weiter steigende Rohstoffkosten.

Umso wichtiger ist ein Jahr später eine systematische Beobachtung der Märkte und der Preisentwicklung von Schlüssel-Rohstoffen, sowie ein strategisches, proaktives Risikomanagement. Wie setzen Unternehmen dies in der Praxis um und welche Maßnahmen ergreifen sie, um sich gegen Versorgungs- und Preisrisiken bei Rohstoffen abzusichern? Gibt es noch ungenutzte Potenziale?

Bereits zum neunten Mal befragt die auf Einkauf und Supply Chain Management spezialisierte Unternehmensberatung Inverto gemeinsam mit dem Handelsblatt Geschäftsführer, Einkaufsleiter und strategische Rohstoffeinkäufer zum aktuellen Status ihres Rohstoffmanagements. Nehmen auch Sie an der Studie teil und beantworten Sie die Fragen.

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