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Roth & Rau-Übernahme Meyer Burger will nicht nachlegen

Die Schweizer halten nach Ablauf des Übernahmeangebots ein Drittel am Solarzulieferer. Das soll reichen.
08.06.2011 - 07:57 Uhr Kommentieren

Baar Der Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger will auch nach Ablauf der ersten Frist der Übernahmeofferte für Roth & Rau nicht nachlegen. „Wir bieten den Roth & Rau-Aktionären mit 22 Euro einen äußerst attraktiven Angebotspreis“, sagte Meyer-Burger-Chef Peter Pauli am Mittwoch. „Wir verfolgen weiterhin unser Ziel, mittelfristig die Mehrheit an Roth & Rau zu erlangen. Dabei sind wir keinem Zeitdruck ausgesetzt.“

Aktionäre könnten die weitere Annahmefrist bis 22. Juni noch nutzen, um ihre Aktien anzudienen. Danach würde das Unternehmen seinen Anteil an Roth & Rau nur noch aufstocken, wenn sich Gelegenheit für preiswertere Zukäufe biete.

Nach Ablauf der ersten Übernahmefrist hält das Schweizer Unternehmen 32,38 Prozent der Aktien des sächsischen Unternehmens. Ende vergangener Woche hatte ein Großaktionär einen deutlich höheren Preis gefordert und mit einer außerordentlichen Hauptversammlung gedroht.

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