Rückruf Ford muss Autos zurückrufen

Der Autobauer Ford fährt eine erfolgreiche Strategie: Der Schuldenberg wurde stark reduziert, der Umsatz ist gestiegen. Doch ausgerechnet während der Autoshow in Detroit muss Ford einen großen Rückruf anstoßen.
Update: 12.01.2012 - 00:23 Uhr Kommentieren
Das Nachfolgermodell des betroffenen Ford Escape. Quelle: dapd

Das Nachfolgermodell des betroffenen Ford Escape.

(Foto: dapd)

WashingtonFord muss in den USA fast eine halbe Million Autos in die Werkstätten bitten. Bei 244.500 Geländewagen vom Typ Escape kann Bremsflüssigkeit austreten und Schäden in der Elektronik verursachen.

Bei 205.900 Minivans der Typen Ford Freestar und Mercury Monterey droht ein Bauteil im Antrieb zu versagen, was den Wagen abrupt lahmlegen würde. Betroffen sind beim Escape die Modelljahre 2001 und 2002, bei den Minivans die Modelljahre 2004 und 2005. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gab die Rückrufe am Mittwoch in Washington bekannt.

Der Rückruf ist insofern peinlich, als gerade die Auto-Show in Detroit läuft, die größte Branchenmesse Nordamerikas. Noch bis zum 22. Januar können die Besucher die Neuheiten der heimischen und ausländischen Hersteller besichtigen. Auch die deutschen Autobauer sind vertreten.

  • dpa
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