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Rückzug von kerngeschäftsfernen Geschäftsfeldern Continental verkauft Geschäftsbereich

Am Dienstag wurde bekannt, dass der tschechische Partner des Continental-Konzerns in Zukunft den kompletten Geschäftsbereich der Produktion von Landwirtschaftsreifen übernehmen wird.

HB HAMBURG. CGS mit Sitz in Prag übernehme den Geschäftsbereich mit einem Jahresumsatz von gut 100 Millionen Euro und rund 500 Beschäftigten, teilte Continental am Dienstag in Hannover mit. Bisher produzierte CGS Reifen für landwirtschaftliche Fahrzeuge im Auftrag von Continental



Zum Verkaufspreis für das Geschäftsfeld machte der Konzern keine Angaben. Branchenkreise vermuten eine Summe im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Mit dem Verkauf vollziehe Continental einen weiteren Schritt in seiner Strategie, sich von den nicht zum Kerngeschäft zählenden Geschäftsfeldern zurückzuziehen, hieß es. Ein Sprecher begründete den Verkauf zudem damit, dass in dem von den Konkurrenten Michelin (Kléber) und Pirelli/Trelleborg und Goodyear dominierten Markt für Landwirtschaftsreifen größere Zukäufe nötig wären, um die von Continental als Ziel für seine Geschäftsfelder angestrebte führende Marktstellung zu erreichen. Dies sei in dem aufgeteilten Spezialgeschäft relativ schwierig.



Der Continental-Konzern mit knapp 69 000 Beschäftigten und einem im vergangenen Jahr erzielten weltweiten Umsatz von 11,5 Milliarden Euro zählt zu den führenden Anbietern von Bremssystemen, Fahrwerkkomponenten, Elektronik und Reifen.



Die im Deutschen Aktienindex gelistete Conti-Aktie verlor am Dienstag in einem in Folge der gestiegenen Rohölpreise schwachen Gesamtmarkt fast zwei Prozent und schloss im elektronischen Handel bei 36,40 Euro.



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