Rüstungskonzern in Kauflaune Lockheed Martin krallt sich Airbus-Konkurrenten

Zuletzt wurde das Geschäft mit Hubschraubern wegen sinkender Nachfrage immer schwieriger, deshalb machen Fusionen und Übernahmen Sinn. Lockheed Martin kommt nun Airbus zuvor und kauft den US-Hersteller Sikorsky.
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Viele Armeen wie in den USA oder in Deutschland nutzen Sikorsky-Maschinen, in der zivilen Luftfahrt tut sich der US-Helikopterbauer jedoch schwer. Quelle: ap
Sikorskys Kernprodukt Black Hawk

Viele Armeen wie in den USA oder in Deutschland nutzen Sikorsky-Maschinen, in der zivilen Luftfahrt tut sich der US-Helikopterbauer jedoch schwer.

(Foto: ap)

WashingtonDer US-Rüstungskonzern Lockheed Martin erwirbt nach Informationen eines Insiders den amerikanischen Hubschrauber-Hersteller Sikorsky für mehr als acht Milliarden Dollar. Die beiden Unternehmen wollten die Transaktion bereits am Montag bekanntgeben, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Sikorsky ist eine Tochtergesellschaft von United Technologies. Sie baut unter anderem den Militärhubschrauber Black Hawk. Im Ringen um zivile Kunden steht die Firma unter Druck, weil Öl- und Gaskonzerne wegen der gesunkenen Energiepreise weniger Maschinen kaufen. United Technologies wollte sich dazu nicht äußern. Bei Lockheed war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Rüstungskonzern in Kauflaune: Lockheed Martin krallt sich Airbus-Konkurrenten"

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  • Man muss nicht ein Verschwörungsfanatiker sein, wenn man an die erfolgreiche
    NSA-Spionage bei EADS erinnert.

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