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Russische Hilfe für PDVSA Venezuelas Ölkonzern geht das Geld aus

Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA bemüht sich um Kredite aus dem Ausland. Grund ist die klamme Haushaltslage des Landes. Gespräche wurden unter anderem mit dem russischen Unternehmen Rosneft geführt.
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Wegen der Schuldenkrise des Landes ist nur wenig Geld für Instandhaltung und Reparaturen an den Förderanlagen vorhanden. Quelle: AFP
PDVSA in Caracas

Wegen der Schuldenkrise des Landes ist nur wenig Geld für Instandhaltung und Reparaturen an den Förderanlagen vorhanden.

(Foto: AFP)

Santa CruzAngesichts der klammen Haushaltslage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gas-Sparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.

Alle strategischen Partner hätten bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie bereit seien, die Finanzierung der Projekte fortzusetzen. Auf diese Weise könnte die Öl- und Gasförderung kurzfristig gesteigert werden. Rosneft, Eni, Repsol und Statoil waren zunächst nicht zu Stellungnahmen zu erreichen.

Die zehn größten Öl-Deals der Welt
Platz 10: Exxon/Bass Family - 5,6 Milliarden Dollar
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Einer der größten Öl-Deals der Welt wurde zwischen dem Ölmulti ExxonMobil und einer der reichsten Familien der USA geschlossen. Die Brüder Sid, Edward, Robert and Lee Bass kommen laut Forbes auf ein Vermögen von 8,2 Milliarden Dollar. Der Verkauf von Vermögenswerten an Exxon brachte ihnen im Januar 2017 einen Milliardenbetrag ein.

(Foto: Reuters)
Platz 9: Rosneft/Russischer Staat - 6,1 Milliarden Dollar
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Mit Gerhard Schröder hat der russische Staatskonzern Rosneft einen deutschen Bundeskanzler als Aufsichtsrat. Mit dem russischen Staat ist das Unternehmen eng verwoben. Rosneft gilt als kremltreues Unternehmen, Russland ist mit 50 Prozent plus einer Aktie der Mehrheitsaktionär. Ein Aktienrückkauf über 6,1 Milliarden Euro gehört zu den zehn größten Öldeals der Welt.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Total/Maersk - 7,5 Milliarden Dollar
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Mit diesem Deal wurde der französische Energieriese Total zum zweitgrößten Player in der Nordsee: Im August 2017 übernahm Total die Ölsparte der dänischen Containerreederei Moeller-Marsk. Der Wert der Transaktion lag bei 7,5 Milliarden Dollar - es ist der achtgrößte Öl-Deal weltweit.

(Foto: Reuters)
Platz 7: EQT Corporation/Rice Energy - 8,1 Milliarden Dollar
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Die Übernahme des amerikanischen Energieunternehmens Rice Energy hat sich der US-Erdgasförderer EQT Corporation einiges kosten lassen: 8,1 Milliarden Euro zahlten die Amerikaner Mitte 2017 für den Konkurrenten. Mit dem Zukauf erhofft sich EQT, seine Förderkapazitäten auf den Erdgasfeldern auszubauen.

(Foto: dpa)
Platz 6: Canadian Natural Resources/Shell - 8,5 Milliarden Dollar
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Das kanadische Energieunternehmen Canadian Natural Resources ist einer der größten staatsunabhängigen Ölforderer weltweit. Im März 2017 übernahmen die Kanadier Anlagen im Wert von 8,5 Milliarden Dollar von Shell.

(Foto: Reuters)
Platz 5: Repsol/Talisman Energy - 13 Milliarden Dollar
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Mit diesem Deal stieg das spanische Unternehmen Repsol in die Gruppe der 15 größten privaten Mineralölkonzerne weltweit auf: Repsol kaufte seinen kanadischen Gegenspieler Talisman Energy für 13 Milliarden Dollar. Damit konnte Repsol seine Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt verstärken.

(Foto: AFP)
Platz 4: Cenovus Energy/Conoco Phillips - 13,3 Milliarden Dollar
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Dieser milliardenschwere Öl-Deal kam eigentlich nur zustande, weil Schulden abgebaut werden mussten. Anfang des Jahres 2017 übergab der US-Ölkonzern Conoco Philipps einen Großteil seines Öl- und Gasgeschäfts in Kanada für 13,3 Milliarden Dollar an den kanadischen Energieproduzenten Cenovus Energy. Cenovus konnte mit diesem Deal seine Tagesfördermenge verdoppeln.

(Foto: Reuters)

Inmitten der Rezession ist die Ölproduktion in dem lateinamerikanischen Land auf den tiefsten Stand seit fast 30 Jahren gefallen. Im Oktober wurden nach Regierungsangaben weniger als zwei Millionen Barrel am Tag gefördert – so wenig wie seit 1989 nicht mehr.

Wegen der Schuldenkrise des Landes ist nur wenig Geld für Instandhaltung und Reparaturen an den Förderanlagen vorhanden. Die gesunkenen Ölpreise auf dem Weltmarkt setzen PDVSA zusätzlich unter Druck. Das gesamte Land steckt in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Selbst Nahrungs- und Arzneimittel sind inzwischen knapp.

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  • rtr
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