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Saatguthersteller KWS Saat ändert Rechtsform und verkündet Aktiensplit

Aus der KWS Saat SE wird die KWS SE & Co. KGaA: Der niedersächsische Saatguthersteller stellt sich für mehr Wachstum am Kapitalmarkt neu auf.
03.09.2018 - 21:04 Uhr Kommentieren
Der Saatguthersteller ändert die Rechtsform. Quelle: KWS SAAT SE
Gewächshaus von KWS

Der Saatguthersteller ändert die Rechtsform.

(Foto: KWS SAAT SE)

Düsseldorf Der viertgrößte Saatguthersteller der Welt ändert die Rechtsform: Das börsennotierte niedersächsische Unternehmen KWS Saat kündigte am Montagabend an, von einer Europäischen Gesellschaft (SE) zu einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (SE & Co. KGaA) umzufirmieren. Zudem werde ein Aktiensplit durchgeführt, wie das Unternehmen per Börsenmitteilung bekanntgab.

Der im SDax gelistete Konzern befindet sich im Mehrheitsbesitz (54,5 Prozent) der Inhaberfamilien Büchting und Oetker. Der Split soll im Verhältnis 1:5 erfolgen und wird mit einer Kapitalerhöhung verbunden sein.

Die Änderung der Rechtsform zielt nach Konzernangaben darauf ab, „künftige Wachstumsmöglichkeiten noch agiler und flexibler nutzen“ zu können. Das benötigte Eigenkapital soll demnach an den Finanzmärkten aufgenommen werden, ohne „dass der Charakter der Gesellschaft als börsennotiertes Familienunternehmen verloren geht“.

Gesellschafter in der KWS Saat SE & Co. KGaA wird die noch zu gründende KWS SE werden, bei der die Mehrheitsverhältnisse ebenfalls aufseiten der Inhaberfamilien liegen. Es sei weder ein Delisting noch eine Auflösung der Gesellschaft beabsichtigt.

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    Die Rechtsform der KGaA ist grundsätzlich eine Mischform aus AG und Kommanditgesellschaft. Sie stärkt die Beschlusshoheit des Vorstands eines Unternehmens, was feindliche Übernahmen praktisch ausschließt und die Entscheidungswege am Kapitalmarkt verkürzt. Dafür bringen die leitenden Gesellschafter Kapital mit in die Firmenmasse.

    KWS erregte unlängst dadurch Aufsehen, dass das Unternehmen aus Einbeck versucht, im Zuge der Übernahme des US-Rivalen Monsanto durch Bayer das Gemüsesaatgeschäft des Leverkusener Dax-Konzerns zu erwerben. Den Verkauf dieser Sparte hatten Kartellbehörden als Auflage gemacht. Letztlich setzte sich BASF mit einem entsprechenden Angebot durch.

    Die KWS-Aktie notierte zuletzt in Frankfurt bei rund 340 Euro. Im späten Handel legte das Papier nach Veröffentlichung der Mitteilung mehr als zwei Prozent zu. Das Unternehmen hat derzeit eine Marktkapitalisierung von gut 2,2 Milliarden Euro.

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