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Sachsen BMW eröffnet "atmende Fabrik" in Leipzig

Der Vorstandsvorsitzende des Autokonzerns BMW, Helmut Panke, hat zur Eröffnung des neuen Werks in Leipzig die flexible Arbeitszeitregelung in der Fabrik gewürdigt.
Montagehalle im BMW-Werk. Foto: dpa

Montagehalle im BMW-Werk. Foto: dpa

HB LEIPZIG. Je nach Produktionsvolumen können die Bänder an dem sächsischen Standort zwischen 60 und 140 Stunden pro Woche. Panke sagte, der Konzern habe sich unter anderem wegen dieses Spielraums für Leipzig entschieden. Die Einweihung sei ein klares Signal, dass man mit Flexibilität in Deutschland viel bewegen könne. Um die Fabrik hatten sich europaweit 250 Städte beworben, darunter viele aus dem kostengünstigen Ausland.

BMW-Produktionsvorstand Norbert Reithofer sagte, die Arbeitszeit-Bandbreite ermögliche es BMW, bei der Produktion gleichsam zu "atmen". Reithofer machte deutlich, dass die Entscheidung für Leipzig auf der Strategie "Produktion folgt dem Markt" basierte. BMW habe sich intensiv auf die EU-Osterweiterung vorbereitet. Die Vertriebsgesellschaften rechneten nach dem Beitritt weiterer osteuropäischer Staaten mit höheren Absätzen. Leipzig sei dafür die ideale Basis, ohne Deutschland zu verlassen.

BMW baut bereits seit Anfang März in Leipzig Fahrzeuge der 3er-Reihe. Das Unternehmen investierte in Leipzig rund 1,3 Mrd. Euro. Der blau-weiße Autobauer bekam für sein Engagement Fördermittel in Höhe von 363 Mill. Euro. Bei voller Auslastung wird das Werk 5000 Mitarbeiter beschäftigen, 650 Autos sollen täglich von den Bändern rollen. Noch einmal 5.000 Arbeitsplätze werden bei Zulieferern in der Region erwartet.

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