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Salz- und Düngemittelhersteller K+S strebt 2019 deutliches Ergebnisplus an

Aufgrund des trockenen Wetters musste das Unternehmen seine Produktion 2018 wochenlang unterbrechen. Für das laufende Jahr ist K+S deutlich optimistischer.
Update: 14.03.2019 - 12:56 Uhr Kommentieren
Der Salz- und Düngemittelhersteller blickt auf ein schwieriges Jahr 2018 zurück. Quelle: dpa
K+S

Der Salz- und Düngemittelhersteller blickt auf ein schwieriges Jahr 2018 zurück.

(Foto: dpa)

FrankfurtNach den Belastungen durch den Rekordsommer 2018 hofft der Salz- und Düngemittelhersteller K+S in diesem Jahr auf einen deutlichen Ergebniszuwachs. „Wir sind optimistisch für 2019, denn es gibt viele positive Signale“, sagte Vorstandschef Burkhard Lohr am Donnerstag anlässlich der Vorstellung der Jahresbilanz.

Der Betriebsgewinn soll auf 700 bis 850 (2018: 606) Millionen Euro steigen. Der Umsatz soll moderat, der Nachsteuergewinn deutlich zulegen. Burkhard geht davon aus, dass es 2019, anders als im vergangenen Jahr, nicht mehr zu wetterbedingten Produktionsunterbrechungen am größten Werk Werra kommen sollte. Positiv wirkten sich zudem das günstige Marktumfeld für Düngemittel, eine steigende Produktion des neuen Kaliwerks Bethune in Kanada sowie Einsparungen aus.

2018 hatte der heiße, trockene Sommer bei K+S zu wochenlangen Produktionsunterbrechungen und einer Ergebnisbelastung von 110 Millionen Euro geführt. Wegen des niedrigen Wasserstands der Werra stand dem Konzern dieser Entsorgungsweg für salzhaltige Abwässer, die bei der Kaliproduktion anfallen, nicht mehr in ausreichenden Umfang zur Verfügung.

K+S habe darauf die temporären Speichermöglichkeiten für Salzabwasser, etwa durch zusätzliche Speicherbecken unter Tage, deutlich erhöht, sagte Lohr. Er zeigte sich zuversichtlich, dass K+S damit künftig besser auf längere Trockenphasen vorbereitet ist. Dennoch dürfte auch in diesem Jahr der Abtransport von Abwässern per Lkw und Bahn in stillgelegte Bergwerke nötig sein.

Den Betriebsgewinn (Ebitda) konnte K+S im vergangenen Jahr trotz der Belastungen durch die Produktionsunterbrechungen um fünf Prozent auf 606 Millionen Euro steigern. Während das Ergebnis im Geschäft mit Düngemitteln zulegte, machten dem Unternehmen im Salzbereich gestiegene Logistikkosten zu schaffen. K+S verbuchte dort einen deutlichen Ergebnisrückgang, 2019 rechnet Lohr aber mit einer Erholung im Salz-Geschäft, in dem der Kasseler Konzern Weltmarktführer ist.

K+S setzte insgesamt gut vier Milliarden Euro um, ein Plus von elf Prozent. Dazu trugen höhere Preise und ein gestiegener Absatz, vor allem aus dem neuen Werk in Kanada, bei. Mit einer Produktion von 1,4 Millionen Tonnen sei in Bethune im vergangenen Jahr knapp die Hälfte der gesamten Kapazität der neuen Fabrik erreicht worden, sagte Lohr.

Wegen Bethune fielen 2018 allerdings auch Abschreibungen an, was neben höheren Zinsaufwendungen zu einem Rückgang des Nettogewinns von gut 41 Prozent auf 85 Millionen Euro führte. Die Aktionäre müssen sich deshalb mit einer um zehn Cent niedrigeren Dividende von 25 Cent je Aktie begnügen.

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