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Sanierung Opel einigt sich mit Betriebsrat auf Kurzarbeit und Altersteilzeit

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35-Stunde-Woche ab Frühjahr 2018

In den Produktionswerken Rüsselsheim und Kaiserslautern setzt das Management darauf, die Anzahl der Leiharbeiter deutlich zu reduzieren. Ab dem 1. April 2018 sollen zudem massenhaft 40-Stunden-Verträge der Stammbelegschaft wieder auf die tarifliche Arbeitszeit von 35 Stunden zurückgeführt werden. Auch hier wurden keine konkreten Zahlen genannt.

Der Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug nannte die Vereinbarungen zu Altersteilzeit und Vorruhestand attraktiv. „Wichtig ist auch, dass für die nächsten Schritte die Mitbestimmung und die bestehenden Tarifverträge umfassend berücksichtigt werden.“

Mit den sozialen Themen kündigte Opel auch an, den Opel-Einkauf künftig in einer gemeinsamen Struktur mit den anderen Konzernmarken Peugeot, Citroën und DS zu organisieren. Der gemeinsame Einkauf soll alleine rund 30 Prozent des angepeilten Einsparvolumens von zunächst jährlich 1,1 Milliarden Euro drücken. Ab 2020 sollen die Gesamteinsparungen sogar 1,7 Milliarden Euro jährlich betragen.

Im Gespräch mit dem „Manager-Magazin“ mahnte PSA-Chef Carlos Tavares zu einem radikalen und schnellen Umbau. Es komme auf die Opel-Ingenieure selbst an, wie viele von ihnen in ein paar Jahren noch gebraucht würden. „Wenn wir unseren Plan rigoros umsetzen, wird es jede Menge Arbeit geben. Wenn nicht, haben wir alle massive Probleme, ganz klar.“

Lohscheller bekräftigte Ankündigungen aus dem November, dass sowohl in Eisenach als auch in Rüsselsheim neue Modelle auf PSA-Plattformen gebaut werden sollen, die auch in elektrischen Varianten angeboten werden können. Für das Komponentenwerk Kaiserslautern habe man wie für die sämtliche anderen Standorte einen Investitionsplan erarbeitet, zu dem aber noch keine Einzelheiten genannt wurden.

Bei seiner neuen Exportstrategie setzt Opel voll auf die Starthilfe der Konzernmutter PSA. „Es ist natürlich immer leichter, wenn PSA in den Ländern schon eine Struktur hat“, sagte Lohscheller. „Das macht den Markteintritt einfach schneller und effizienter, so dass wir dort auch sofort Geld verdienen.“ Opel hatte vor rund einem Monat angekündigt, rund 20 neue Märkte beliefern zu wollen, um die Auslastung der Werke in Europa zu steigern.

In Südafrika habe das Unternehmen jetzt einen neuen Importeur ausgewählt, sagte der Manager. Auf Basis der PSA-Technik wolle Opel dort insbesondere mit dem neuen Corsa eine große Rolle spielen. „So gehen wir auch in Märkte wie Argentinien, Kuwait und Saudi Arabien“, sagte Lohscheller. Auch in China sei PSA schon vertreten mit eigener Fertigung und einem lokalen Partner. „Das macht die Eintrittsbarrieren für uns niedrig.“ Eine Entscheidung über den Markteintritt in China sei aber noch nicht getroffen.

Der einstmals glanzvolle Autohersteller Opel hat unter der Ägide des Vorbesitzers General Motors seit 1999 keinen Jahresgewinn mehr geschafft. Zum 1. August dieses Jahres hatte die Peugeot/Citroën-Mutter PSA das Unternehmen samt der britischen Schwestermarke Vauxhall und 38 000 Mitarbeitern in ganz Europa übernommen.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Sanierung: Opel einigt sich mit Betriebsrat auf Kurzarbeit und Altersteilzeit"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • SANIERUNG
    Opel einigt sich mit Betriebsrat auf Kurzarbeit und Altersteilzeit

    ............

    Zuerst BOCHUM VERNICHTET, dann sich FEINDLICHE ÜBERNAHMEN DURCH PSA ERLAUBT und jetzt restliches aussterben mitten in Deutschland !

    So seid Ihr Super Politiker und Super Manager !!!

    Und wir müssen euch Verhalten !
    Dabei sind wir in der Lage besseres zu erwirtschaften, aber uns lässt man nie heran.

    stattdessen dann solche Ergebnisse oder Stuttgart21 oder BER Flughafen oder AIR BERLIN !!!

  • SANIERUNG
    Opel einigt sich mit Betriebsrat auf Kurzarbeit und Altersteilzeit
    Datum:
    15.12.2017 11:32 UhrUpdate: 15.12.2017, 11:54 Uhr

    ................

    SO BEGINNEN FIRMEN STERBEN !!!

    Dann werden dazu Mitarbeiter die bereits über 40 sind in andere Auto Hersteller gemobbt zu werden, UM ZU ERZWINGEN daß die Mitarbeiter spätestens mit 52 Unterschreiben daß diese sich bereit erklären früher in Rente zu gehen.

    Mancher werden dann Krank und als Simulanten abgestempelt, andere werden Alkoholiker und daraufhin dann Entlassen und wieder andere halten den Druck nicht aus und nehmen SUIZID als letzter ausweg !

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