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Satellitentechnik EADS-Sparte greift Großauftrag ab

Für knapp 150 Millionen Euro wird die EADS-Sparte Astrium zusammen mit Partnerfirmen Erdbeobachtungssatelliten der ESA ausstatten. Mit der neuen Technik sollen Naturkatastrophen besser analysiert werden können.
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München Die EADS-Sparte des Satellitenspezialisten Astrium soll zusammen mit 45 Konsortialpartnern Erdbeobachtungssatelliten der ESA mit neuer Messtechnik für knapp 150 Millionen Euro ausstatten, wie Astrium mitteilte. Die neue Technik namens „Sentinel 4“ soll speziell die Erdatmosphäre überwachen. „Die so gewonnen Daten werden für die Klimaforschung dringend benötigt und hätten es beispielsweise ermöglicht, die Ausbreitung der Aschewolke nach dem Ausbruch der Vulkane Eyjafjallajoekull 2010 und Grimsvoetn 2011 in Island zu bestimmen“, hieß es.

Die zwei Module sollen ab 2019 und 2027 an Bord neuer Meteosat-Satelliten für je acht Jahre zum Einsatz kommen. Sie werden Teil des GMES-Programms der ESA und der EU, das sich mit der geowissenschaftlichen Erdbeobachtung befasst.

  • rtr
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