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Saudische Konferenz Siemens-Chef verpasst in Riad Unterzeichnung von milliardenschwerem Großauftrag

Bis zu 20 Milliarden Euro könnte der Großauftrag Siemens bringen. Doch wegen der Khashoggi-Affäre kann Konzernchef-Kaeser den Vertrag nicht unterzeichnen.
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Affäre Khashoggi: Siemens verpasst Unterzeichnung von Großauftrag Quelle: Reuters
Siemens-Chef Joe Kaeser

Siemens-Chef Joe Kaeser hatte einen Tag vor der Investorenkonferenz von Riad seine Teilnahme abgesagt.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Siemens-Chef Joe Kaeser verpasst einem Insider zufolge durch die Absage seines Besuchs in Riad die Unterzeichnung eines möglicherweise milliardenschweren Kraftwerks-Auftrags.

Am Rande der Investorenkonferenz in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad sollte eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet werden, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Dienstag Reuters.

Ob der staatliche Auftrag für Siemens selbst damit in Gefahr sei, blieb zunächst unklar. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg ist die Unterzeichnung nur aufgeschoben. Das Projekt könne Siemens bis zu 20 Milliarden Dollar bringen.

Kaeser hatte lange mit sich gerungen, die Teilnahme an der Future Investment Initiative (FII) nach dem gewaltsamen Tod des saudi-arabischen Journalisten Djamal Khashoggi im Konsulat seines Landes in der Türkei abzusagen. Am Montag, einen Tag vor Beginn der Konferenz, verzichtete der Siemens-Chef auf die Reise.

„Es ist die sauberste Entscheidung, aber nicht die mutigste“, schrieb Kaeser dazu bei LinkedIn. „Ich wollte die Interessen aller Beteiligten (...) abwägen, die vertrauensvolle Partnerschaft mit Kunden in Saudi-Arabien und der arabischen Welt (und) Geschäftschancen, die bis 2030 einen Wert von bis zu 30 Milliarden Dollar erreichen könnten.“

Siemens hofft unter anderem auf Aufträge im Zusammenhang mit dem „Neom“-Projekt, einer riesigen Sonderwirtschaftszone Saudi-Arabiens am Roten Meer.

  • rtr
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