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Scania-Angebot läuft ab VW schaut nach Schweden

Für knapp sieben Milliarden Euro will VW die Lkw-Tochter Scania komplett übernehmen. Kein Wunder: die Sparte ist hochprofitabel. Heute läuft die Frist für das Angebot ab – noch schwanken die Aktionäre.
25.04.2014 - 14:51 Uhr Kommentieren
Scania-Lkws: Am Montag wird die Entscheidung der Aktionäre erwartet. Quelle: Reuters

Scania-Lkws: Am Montag wird die Entscheidung der Aktionäre erwartet.

(Foto: Reuters)

Wolfsburg/Stockholm Der Autokonzern Volkswagen blickt nach Schweden: VW will seine hochprofitable Lkw-Tochter Scania komplett übernehmen und hat den Aktionären ein Angebot unterbreitet – an diesem Freitag um 17 Uhr endet die Frist für die Annahme des Angebots. Das Ergebnis dürfte es Anfang nächster Woche geben. VW hatte 200 Kronen pro Aktie geboten – ein Aufschlag von gut 50 Prozent auf den Durchschnitt des jüngsten Scania-Aktienkurses. Mehrere Scania-Aktionäre hatten das Angebot als zu niedrig abgelehnt, andere dagegen wollten es annehmen.

VW hatte im Februar angekündigt, die restlichen Anteile an seiner Nutzfahrzeug-Tochter für knapp sieben Milliarden Euro erwerben zu wollen. Damit wollen die Wolfsburger ihre interne LKW-Allianz stärken, zu der auch MAN zählt.

Volkswagen will mit seinem Angebot in den Besitz von mehr als 90 Prozent aller Aktien gelangen und plant, Scania am Ende von der Börse zu nehmen. VW hält derzeit direkt und indirekt über MAN 89,2 Prozent der Stimmrechte und 62,6 Prozent des Kapitals an dem Nutzfahrzeugunternehmen. Im März hatte der unabhängige Teil des Scania-Verwaltungsrates den Aktionären empfohlen, das Angebot der Konzernmutter auszuschlagen.

Doch nicht alle Aktionäre wollen das Angebot von 200 Kronen je Aktie annehmen. Der schwedische Pensionsanbieter Alecta, der rund 2,04 Prozent der Scania-Aktien besitzt, hatte am Mittwoch mitgeteilt, er werde das Angebot von VW nicht annehmen. Am selben Tag sagte AFA Foersaekring, das rund 0,4 Prozent der Scania-Anteile hält, dass es das Gebot von 200 Kronen nicht unterstützen werde. Die beiden Gesellschaften folgten ähnlichen Entscheidungen von AMF, Skandia, AP4 und Investor AB.

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    Swedbank Robur, das 1,87 Prozent der Anteile kontrolliert, und damit viertgrößter Aktionär von Scania ist, sowie der staatliche Pensionsfonds AP3, der 0,32 Prozent der Anteile besitzt, haben am Donnerstag ihre Unterstützung für das Volkswagen-Angebot von 200 Schwedischen Kronen je Aktie angekündigt.

    • dpa
    • Bloomberg
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