Alles Spekulation – das waren die ersten Statements von VW, Daimler und BMW zu den Kartellvorwürfen. Mittlerweile trauen sich die Autobauer gegenseitig nicht mehr über den Weg – und in Wolfsburg regiert das Chaos.

Kommentare

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  • Morgen werden die Kriminellen zu Heiligen, dafür steht Herr Junkers.

  • Einige können es doch einfach nicht lassen, die kriminellen Machenschaften der angesprochenen Unternehmen irgendwie zu rechtfertigen.

    Wer sagt denn, dass gemeinsame Entwicklungsarbeit verboten sein soll? Es geht in diesem Fall um ein mögliches gemeinsames Vorgehen, Gesetze und Verordnungen zu brechen! Und selbstverständlich muss das aufgeklärt werden.

  • Schon interessant wie schnell die Spekulationen des Spiegels die ansonsten doch recht entspannten Brüsseler Eurokraten hyperventilieren lassen. Gegen Deutschland laufen sie alle zur Höchstform auf. Da fällt mir doch glatt dieses schöne Sprichwort ein. Neid muss man sich verdienen, Mitleid gibt es geschenkt.

    Zusammenarbeit bei technischen Fragen und Standards ist übrigens völlig normal in der Autoindustrie, das wissen natürlich auch die Nestbeschmutzer beim Spiegel.

    Nachdem vor 2 Wochen noch der militante links-grüne Anti-deutsche Arm zur Hochform auflief, ist es nun wieder der politisch-mediale links-grüne Komplex.

  • Was hält man denn vom Spiegel-Artikel von 1992? Schon vergessen?

    Text:

    Fünf deutsche Autohersteller machen gemeinsame Sache: bei der Reinigung von Abgas.

    Erwin Teufel zeigte sich doppelt verzückt. „Froh und glücklich“ erklärte sich der baden-württembergische Ministerpräsident vergangenen Freitag über ein neues Forschungsprojekt, für das die Stuttgarter Landesregierung der deutschen Autoindustrie auch etwas Taschengeld überweisen wird: 7,5 Millionen Mark. Dafür soll sauber getüftelt werden.

    Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW wollen sich künftig gemeinsam für die Reinhaltung der Luft einsetzen. Im Porsche-Entwicklungszentrum Weissach bei Stuttgart eröffneten sie das neue Abgaszentrum der Automobilindustrie (ADA). Ein Dutzend Ingenieure, abgesandt von den fünf Herstellern, ersinnen dort nun unter Geschäftsführer Wulf Sebbeße, 55, die „vorwettbewerbliche Vorausentwicklung von Abgasreinigungssystemen“.

    Die erste vereinte Grundlagenforschung in der Geschichte der deutschen Autoindustrie soll die Investitionen verteilen, die nötig sind, um künftige strengere Abgasnormen zu erfüllen, etwa die ULEV-Kriterien (Ultra Low Emission Vehicle) im smoggeplagten Kalifornien…

  • Herr Hohn, niemand hat den Einstieg in die Elektromobilitaet verschlafen. Es gibt
    weltweit keinen Hersteller, der mit E-Autos Geld verdient, und die Hersteller gehoeren
    nicht dem Caritas-Verband an. Die Speichertechnologie ist einfach noch nicht reif, und
    sie haben gesehen, welchen Erfolg die Elektro-Auto-Praemie hat.

  • Es ind die Vertreter jener Konzerne, die den Einstieg in die Elektromobilität verschlafen haben. Und was von den europäischen Gesetzgebern zu halten ist, wissen wir: In den USA muss VW wegen des Betrugs gegenüber Konsumenten Schadenersatz leisten, in der EU hingegen nicht. This EU sucks, und daran dürfte sich nichts ändern.

  • An der Sache muss was dran sein, sonst gaebe es den ganzen Aufruhr nicht. Aber ich
    habé es noch nicht verstanden: Ich sehe nicht ein, warum Hersteller eines bestimmten
    Produkts sich nicht austauschen sollen betr techn Loesungen. Das kommt doch schliesslich auch dem Kunden zugute - warum sollte jeder fuer sich allein das Rad
    neu erfinden muessen?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Drum denke nach: Ein Auto dieser Schummler ist nach der Anschaffung einer Immoblie die zweitteuerste Anschaffung.

    Muß eignetlich in Zukunft nicht mehr sein, oder?

  • Bei diesem Kartell geht es nicht nur um die Diesel-Schummelsoftware, sondern um Preis- und Produktionsabsprachen. Desweiteren hat VW, auch wenn kein Absatzrückgang verzeichnet wurde, erhebliche Wertverluste an der Börse hinnehmen müssen. Außerdem geht es hier immerhin um Strafen in Milliardenhöhe, welche den Gewinn und somit auch die Dividende schmälern werden.

Mehr zu: Schimpfen, Vorpreschen, Dementieren - So reagieren die Autobauer auf die Kartellvorwürfe

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