Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Schlechte Auftragslage Heitkamp-Deilmann-Haniel droht Teilinsolvenz

Die Bergbausparte der Gruppe Heitkamp-Deilmann-Haniel steht möglicherweise vor der Insolvenz. Die aktuelle Auftragslage reicht laut Unternemensangaben bei weitem nicht aus, um den Bereich mit rund 1500 Beschäftigten weiter zu führen.

HB HERNE. Nach Aussage von Heitkamp-Betriebsrat Heinz Wessendorf ist der Baubereich der Gruppe nicht betroffen. Allerdings sagte DH- Aufsichtsratsvize und Arbeitnehmervertreter Norbert Römer, „letztlich steht das ganz Unternehmen auf dem Spiel“.

Am Sonntag kamen vor der Hauptverwaltung von Deilmann-Haniel in Dortmund rund 200 Bergleute zu einer Kundgebung zusammen. Parallel dazu berieten Gewerkschafts- und Arbeitnehmervertreter Auswege aus der Krise. „Es geht um die Zukunft von 1500 Arbeitsplätzen“, sagte Arbeitsdirektor Fred Jendrzejewski. Rund 400 Beschäftigte seien bereits auf Kurzarbeit gesetzt. Aufsichtsratsvize Römer forderte, gemeinsam mit der DSK und der Politik eine konstruktive Lösung zu finden.

Die Unternehmensgruppe Heitkamp-Deilmann-Haniel, fünftgrößter Baukonzern in Deutschland, mit Sitz in Herne hat insgesamt 6500 Beschäftigte, 4000 davon in Deutschland. Einziger Auftraggeber der Bergbausparte ist die Deutsche Steinkohle AG (DSK).

Startseite
Serviceangebote