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Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub bleibt in Saudi-Arabien aktiv

Das Unternehmen stellt sein Saudi-Arabien-Geschäft trotz der Affäre Khashoggi nicht in Frage. Stattdessen blickt der Konzern mit Sorge nach China.
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In den ersten neun Monaten konnte Fuchs Petrolub den Gewinn nach Steuern dank des Verkaufs einer Beteiligung kräftig steigern. Quelle: dpa
Öltanks von Fuchs Petrolub

In den ersten neun Monaten konnte Fuchs Petrolub den Gewinn nach Steuern dank des Verkaufs einer Beteiligung kräftig steigern.

(Foto: dpa)

MannheimDer Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub will sich nach dem gewaltsamen Tod des saudi-arabischen Regimekritikers Jamal Khashoggi nicht aus Saudi-Arabien zurückziehen. „Ich bin geschockt über den Fall Khashoggi“, sagte Unternehmenschef Stefan Fuchs am Dienstag während einer Telefonkonferenz. „Wir werden aber deshalb nicht unser Geschäft in Frage stellen.“

Fuchs Petrolub mache Geschäfte mit der breiten Bevölkerung und nicht mit dem Staat. Die Mannheimer halten fast ein Drittel an Alhamrani-Fuchs Petroleum of Saudi Arabia, Ltd.

„Aktuell trübt sich das insgesamt gute wirtschaftliche Umfeld durch die zunehmenden Handelskonflikte und konjunkturellen Unsicherheiten in einzelnen Ländern ein“, sagte Fuchs. So sei das Unternehmen von den chinesischen Strafzöllen auf US-Produkte direkt betroffen, da es bestimmte Rohstoffe aus den USA für sein China-Geschäft beziehe. Deshalb prüfe das Unternehmen, ob es nicht die Warenströme umstellen soll. So könnte das Unternehmen die Rohstoffe für China auch aus Europa importieren.

Bereits vor gut einer Woche hatten die Mannheimer vorläufige Zahlen zu den ersten drei Quartalen vorgelegt und die Jahresprognose wegen einer schwächeren Nachfrage aus der Autoindustrie zurückgeschraubt.

In den ersten neun Monaten konnte Fuchs Petrolub den Gewinn nach Steuern aber dank des Verkaufs einer Beteiligung kräftig steigern. Der erhöhte sich in den ersten neun Monaten im Jahresvergleich um elf Prozent auf 219 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern in Mannheim mitteilte. Die Erlöse kletterten um fünf Prozent auf 1,95 Milliarden Euro.

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  • dpa
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