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Schnell wachsender Markt lockt westliche Konzerne Inbev kauft Brauerei in Russland

Der weltgrößte Brauereikonzern Inbev übernimmt die Kontrolle über die russische Brauerei Sun Interbrew. Invbev erwerbe für 259,7 Mill. Euro 6,1 Millionen stimmberechtigte und 1,7 Millionen stimmrechtslose Aktien der Brauerei von der russischen Alfa Group, teilte der Konzern aus dem niederländischen Leuwen am Montag mit.

Dow Jones LEUWEN. Die Beteiligung an Sun Interbrew liege nach der Transaktion bei 98,5 Prozent. In der Bilanz 2004 werde eine einmalige Belastung von 100 Mill. Euro verbucht. Auf das Ergebnis 2005 werde sich der Kauf „leicht verwässernd“ auswirken, hieß es. Richard Withagen, Analyst bei Delta Lloyd Securities, beurteilte den Kaufpreis als sehr hoch. Allerdings rechtfertige der Ausstieg von Alfa den hohen Preis.

Westliche Brauereien verstärken ihre Präsenz im schnell wachsenden Biermarkt Russlands. Er biete mehr Wachstumsmöglichkeiten als die gesättigten Märkte in Europa und den USA, sagten Beobachter. 2004 dürfte der russische Biermarkt um sieben Prozent auf 80 Mill. Hektoliter zugelegt haben. Bis 2010 werde ein Plus von 20 Prozent auf dann 95 Mill. Hektoliter erwartet. Zwar habe sich der Bierkonsum in Russland in den vergangenen zehn Jahren auf 53 Liter pro Kopf und Jahr vervierfacht, doch liege er damit noch bei nur 50 Prozent des Verbrauchs in Großbritannien, in den USA und in Australien.

Dominiert wird der Markt von der Baltic Beverages Holding, einem Joint Venture der Scottish & Newcastle Plc. und der Carlsberg A/S. Dieses liegt mit einem Anteil von 33,3 Prozent vor Sun Interbrew mit 17,4 Prozent und Heineken mit 7,5 Prozent.

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