Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Premium Schockstarre in Wolfsburg Das schmutzige VW-Desaster

Teure Manipulation: Der Abgasbetrug in den USA könnte Volkswagen Milliarden kosten. Es ist der größte Skandal der Konzern-Geschichte seit vielen Jahren. Die Frage nach der Verantwortung trifft Winterkorn persönlich.
21.09.2015 - 18:25 Uhr
Die Abgaswerte sind bei einem VW Passat auf die Tür geklebt. Doch die Autowelt fragt sich nun: Stimmen diese Werte oder sind sie manipuliert? Quelle: Reuters
VW auf der IAA 2015 in Frankfurt

Die Abgaswerte sind bei einem VW Passat auf die Tür geklebt. Doch die Autowelt fragt sich nun: Stimmen diese Werte oder sind sie manipuliert?

(Foto: Reuters)

München, New York, Frankfurt, Brüssel Eigentlich wollte Martin Winterkorn an diesem Freitag dem Aufsichtsrat seine Pläne für den Umbau von VW präsentieren. Doch der Konzernchef muss nun schon an diesem Mittwoch dem Präsidium des Aufsichtsrats Rede und Antwort stehen. Thema ist die Manipulation von Abgaswerten bei Dieselfahrzeugen in den USA. Es ist der größte Skandal der VW-Geschichte seit vielen Jahren – und Winterkorns größte Bewährungsprobe.

Die Vorwürfe der US-Umweltbehörde sind massiv: Seit 2009 hat Volkswagen die amerikanischen Behörden mit einer manipulierten Software hinters Licht geführt, die den Abgasausstoß von Dieselmotoren künstlich herunterrechnete. Die US-Behörden drohen mit einem Strafgeld von bis zu 16 Milliarden Euro. Die Börse reagierte geschockt, zwischenzeitlich verlor die VW-Aktie ein Fünftel ihres Wertes oder 15 Milliarden Euro Börsenwert.

„Der Imageschaden ist gewaltig“, klagte Betriebsratschef Bernd Osterloh. „Wir fordern schnelle und umfassende Aufklärung“, sagte er, stellte aber gleichzeitig klar, dass er hinter Winterkorn stehe.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Schockstarre in Wolfsburg - Das schmutzige VW-Desaster
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%