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Schreiben an Minister und Abgeordnete EnBW greift RWE wegen Emissionsrechten an

Der Streit in der Energiebranche um den Emissionsrechtehandel geht in eine neue Runde: Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) attackiert massiv den zwischen Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) ausgehandelten Kompromiss .

DÜSSELDORF.Gleichzeitig greift EnBW den Konkurrenten RWE scharf an: "Der vom Bundeskabinett beschlossene Allokationsplan für Deutschland führt zu massiven Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Energieversorgungsunternehmen zu Lasten der EnBW AG", heißt es in einem Schreiben des Konzerns an die Minister und an Bundestagsabgeordnete, das dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) vorliegt.

RWE wies den Vorstoß in einem ebenfalls scharf formulierten Schreiben von Vorstandsmitglied Gert Maichel an EnBW-Chef Utz Claassen zurück. EnBW fühlt sich benachteiligt, weil das Unternehmen wegen des von der Bundesregierung entschiedenen Atomausstiegs in den nächsten Jahren viele emissionsfreie Kernkraftwerke abschalten und durch konventionelle Kraftwerke ersetzen muss - zunächst Obrigheim, später Neckarwestheim und Philippsburg. Hierfür werde man nicht ausreichend entschädigt, heißt es in dem Schreiben an Trittin und Clement.

Zum anderen sieht sich der Konzern beim Bau neuer Kraftwerke gegenüber RWE benachteiligt, weil der Essener Konkurrent durch den Ersatz alter Braunkohlekraftwerke mit hohen Emissionen viele Gutschriften erhalte Ein RWE-Sprecher wollte die Vorwürfe auf Anfrage nicht kommentieren. Hinter den Kulissen wehrt sich der Konzern aber entschlossen gegen den Vorstoß. RWE-Vorstandsmitglied Maichel fordert EnBW-Chef Claassen in einem Brief an EnBW auf, die "einseitigen in Öffentlichkeit und Politik getragenen Argumente und Schlussfolgerungen" zu beenden und "zu einer sachorientierten Debatte zurückzukehren".

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