Schuldenabbau Chesapeake verkauft Pipelines und Gasfelder

Das US-Energieunternehmen Chesapeake stößt Gasförderfelder und Pipelines im Wert von fast sieben Milliarden Dollar ab. Damit will der angeschlagene Konzern seine dramatische Verschuldung abbauen.
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Ein Chesapeake-Tank in Dilley, Texas. Quelle: dapd

Ein Chesapeake-Tank in Dilley, Texas.

(Foto: dapd)

New YorkDer Konzern Chesapeake verkauft nach eigenen Angaben vom Mittwoch fast alle Vermögenswerte in der sogenannten Permiansenke in den USA an Royal Dutch Shell und Chevron. Auch vom Großteil seiner Infrastruktur trennt sich das Unternehmen. Mit dem Verkauf im Volumen von 6,9 Milliarden Dollar will der angeschlagene Konzern seine dramatische Verschuldung abbauen und das laufende Geschäft finanzieren.

Chesapeake hat in diesem Jahr mehrfach Tafelsilber verkauft, um eine Finanzlücke von geschätzt zehn Milliarden Dollar zu stopfen. Mit dem Erlös der jüngsten Verkäufe soll die Verschuldung von 14,3 Milliarden Dollar um vier Milliarden reduziert werden. Das Unternehmen hat einen Marktwert von rund 13,3 Milliarden Dollar.

Die Permiansenke erstreckt vom Westen des Bundesstaats Texas bis zum Südosten von New Mexico. In dem Gebiet werden Öl- und Erdgas gefördert.

  • rtr
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