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Schuler Pressenhersteller profitiert von Übernahmen

Starkes Ergebnis: Schuler hatte im vergangenen Jahr das chinesische Unternehmen Yadon sowie den deutschen Werkzeugbauer Aweba übernommen. Das wirkt sich nun deutlich auf den Umsatz des Pressenherstellers aus.
03.03.2017 - 15:36 Uhr Kommentieren
Die Firmenübernahmen in China und Deutschland hatten positive Auswirkungen auf den Gewinn des Pressenherstellers. Quelle: dpa
Schuler

Die Firmenübernahmen in China und Deutschland hatten positive Auswirkungen auf den Gewinn des Pressenherstellers.

(Foto: dpa)

Göppingen Nach Firmenübernahmen in China und Deutschland hat der nach eigenen Angaben weltgrößte Pressenhersteller Schuler sein Ergebnis deutlich verbessert. Für 2016 meldete das in Göppingen ansässige Unternehmen am Freitag einen Jahresüberschuss von 77,4 Millionen Euro - gegenüber 39,3 Millionen Euro im Vorjahr. 2016 hatte Schuler den chinesischen Pressenhersteller Yadon und den sächsischen Werkzeugbauer Aweba übernommen. Beide Unternehmen tragen inzwischen deutlich zum Konzernergebnis bei, wie Schuler-Vorstandschef Stefan Klebert erklärte.

Der Umsatz blieb 2016 mit 1,17 Milliarden Euro aber knapp unter dem Wert des Vorjahres (1,2 Mrd). Schuler liefert in zahlreiche Länder unter anderem Pressen, mit denen Karosserieteile oder auch Münzen hergestellt werden, sowie Maschinen für den Bau von Großrohren und Bahnausrüstungen. Im Vorjahr hatten Kosten für einen Konzernumbau den Gewinn stark gedrückt.

Durch die Übernahmen von Yadon und Aweba wuchs die Belegschaft von Schuler 2016 von 5167 Mitarbeitern auf 6617. Zugleich aber wurden in Deutschland im Zuge des Konzernumbaus 420 Arbeitsplätze aufgrund von Werkschließungen gestrichen. Die Zahl der in Deutschland Beschäftigten sank damit auf rund 3700.

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