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SMK-Zentrale in Filderstadt

Das Familienunternehmen wurde von Shenzhen Kaizhong aus China übernommen.

(Foto:  SMK)

Schwäbischer Autozulieferer Mit SMK wird wieder ein Mittelständler nach China verkauft

SMK ist ein kleiner Player unter den schwäbischen Zulieferern – trotzdem hat die Familienfirma das Interesse eines chinesischen Konzerns geweckt.
03.07.2018 - 18:35 Uhr Kommentieren

Stuttgart Auf den Fildern bei Stuttgart wird man sich langsam an die Flagge der Volksrepublik China gewöhnen müssen. Beim Betonpumpen-Weltmarktführer Putzmeister weht das rote Fähnchen mit den fünf gelben Sternen bereits seit über fünf Jahren vor der Zentrale in Aichtal. Jetzt kommt mit dem Autozulieferer SMK im nahe gelegenen Filderstadt der nächste hinzu.

Neuer Eigentümer ist der chinesische Technologiekonzern Shenzhen Kaizhong, der schon vor zwei Jahren den Reutlinger Autozulieferer Sideo Vogt übernommen hatte. „Für uns ist Kaizhong der ideale strategische Partner, um das zukünftige Wachstum zu sichern und gleichzeitig für eine Nachfolge im Gesellschafterkreis zu sorgen“, wird der familienfremde SMK-Geschäftsführer Thomas Bächner zitiert. Er führt das Unternehmen mit den Gesellschaftern Heinz Veigel und dessen Sohn Joachim.

Das 1950 gegründete Familienunternehmen ist einer der führenden Entwickler und Produzenten für Turbolader- und Abgaskomponenten und setzte 2017 mit 500 Beschäftigten rund 70 Millionen Euro um.

Die Übernahme wurde von der Wirtschaftskanzlei CMS Hasche Sigle begleitet, die die Familiengesellschafter zusammen mit einem Team der Landesbank Baden-Württemberg Corporate Finance beriet.

Die Höhe des Kaufpreises teilten beide Seiten nicht mit. Die chinesischen Behörden müssen der Transaktion noch zustimmen. „Wir haben positive Signale für eine Genehmigung noch in diesem Monat“, sagte CMS-Berater Claus-Peter Fabian. Mit dem Erwerb der SMK will die börsennotierte Kaizhong das Europageschäft ausbauen.

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