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Seit sieben Generationen im Besitz der Familie Geballte Tradition im Ruhrgebiet

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Der jovial auftretende Betriebswirt Neuhaus-Galladé baute das Auslandsgeschäft auf und modernisierte die Fabrik. Die Zahl der Beschäftigten sank von 230 auf 150, dafür liegt der Umsatz mit 25 Mill. Euro wieder auf der Höhe der siebziger Jahre. Heute trägt der Bergbau nur noch zu 20 Prozent zum Umsatz bei. „Wir sind wieder wirtschaftlich gesund“, sagt Neuhaus-Galladé. Er installierte moderne Bearbeitungszentren statt langer Montagestraßen und führte japanische Managementmethoden ein.

Wenn am Freitag die Vertreter der Hénokiens-Firmen Neuhaus besuchen, werden sie auch die drei Museen auf dem parkähnlichen Firmengelände besichtigen. Etwa die alte Schmiede, die zeigt, wie das Unternehmen 1745 als „Niggehussche Windenschmiede“ angefangen hat. Ein anderes Gebäude zeigt zwölf alte und voll funktionsfähige Maschinen, die über lederne Transmissionsriemen angetrieben werden und den Stand der Metallbearbeitung um 1900 demonstrieren. Als Beispiel für mittelalterliche Hebetechnik steht ein Nachbau eines Kaufhauskranes der Hansestadt Lüneburg aus dem Jahre 1336 neben der Halle. In einem anderen Gebäude ist die Geschichte der Hebel, Winden und Kräne von der Steinzeit bis heute dargestellt.

Bei der Versammlung stehen auch Symposien und der Erfahrungsaustausch im Vordergrund, es werden etwa Probleme des Generationenwechsels besprochen. Schließlich sei Hénokiens eine ideelle Vereinigung, sagt Neuhaus-Galladé. Nach dem Treffen am Freitag werden sich die Vertreter der rund 30 Familienunternehmen am nächsten Tag dem kulturellen Teil widmen: Es steht ein Besuch beim Bergbaumuseum in Bochum und der Zeche Zollverein in Essen an – Tradition verpflichtet.

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