Selbst-Diagnose: Was bringen die ersten Corona-Selbsttests? Die sechs wichtigsten Antworten
Die Universität Heidelberg bietet Gurgeltests für Studierende an.
Foto: dpaDüsseldorf, Frankfurt. Sie gelten neben der Impfung als wichtiges Mittel bei der Pandemiebekämpfung: Schnelltests, die binnen weniger Minuten mit hoher Sicherheit eine Corona-Infektion nachweisen können.
An diesem Mittwoch hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung erteilt. Doch wie sicher und wie effektiv sind sie wirklich? Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:
1. Woher kommen die Corona-Tests für zu Hause, und wo kann man sie kaufen?
Zwei der nun zugelassenen Selbsttests kommen von Diagnostikaproduzenten aus China, den dritten bringt Siemens Healthineers auf den Markt. Die Selbsttests sollen auf jeden Fall in Apotheken frei verkäuflich sein, voraussichtlich aber auch in Drogerien. Die Hersteller müssen sicherstellen, dass an Verkaufsstellen ausreichend gut über die Anwendungstechnik beraten werden kann.
Wann genau die Tests auf den Markt kommen und was sie kosten werden, ist noch unklar. Bis zum breiten Verkaufsstart dürfte es aber noch einige Wochen dauern. Laut Siemens werden nun zuerst Bestellungen von Bund und Ländern etwa für den Einsatz in Schulen aufgenommen sowie von Pflegediensten und -einrichtungen. Voraussichtlich ab der dritten Märzwoche sollen die Tests dann für jedermann zu kaufen sein.