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Shuttle-Dienst Volkswagen-Tochter Moia baut Testflotte in Hannover aus

Innerhalb weniger Jahre will VW mit Moia einen konkurrenzfähigen Mobilitätsdienst schaffen. Der erste Testversuch in Hannover wird nun ausgeweitet.
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Die Flotte des Shuttle Dienstes in Hannover soll von 20 auf 35 Fahrzeuge erhöht werden. Quelle: Reuters
Moia

Die Flotte des Shuttle Dienstes in Hannover soll von 20 auf 35 Fahrzeuge erhöht werden.

(Foto: Reuters)

Hannover/BerlinDie VW-Tochter Moia, zuständig für Mobilitätsdienstleistungen, baut ihren Shuttle-Dienst in Hannover aus. Die Flotte solle von 20 auf 35 Fahrzeuge nahezu verdoppelt, die Anzahl der Testnutzer „sukzessive erhöht“ werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mit. Derzeit nutzten knapp 2.000 Tester den Service des „Ride-Pooling“-Konzepts, bei dem Passagiere mit ähnlichen Zielen sich einen Wagen teilen.

Seit dem Start im vergangenen Oktober hätten die Menschen in Hannover insgesamt 100.000 Fahrten gebucht. Das Testgebiet ist früheren Angaben zufolge 90 Quadratkilometer groß.

Volkswagen will mit Moia zu einem der führenden Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen aufsteigen. Die Tester können den Shuttle-Service per Smartphone-App buchen und bezahlen, ein spezieller Algorithmus bündele Anfragen verschiedener Kunden mit gleicher Richtung. Mit der Ausweitung des Tests komme Moia dem Realbetrieb eines kommerziellen Angebots näher. Indem sich mehrere Menschen ein Fahrzeug teilten, verringere sich die Zahl der Autos auf der Straße – das bedeute weniger Staus, Lärm und Abgase.

So stellt VW sich die Zukunft vor
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Zwölf Monate lang hat die Mobilitätsmarke Moia ein Konzept ausgearbeitet, wie VW sich die Mobilität in den Megametropolen vorstellt. Auf der „Techcrunch“-Konferenz in Berlin zeigt die Marke ein Konzept, das intern unter dem Arbeitstitel „Pluto“ entwickelt wurde. Ein Fahrzeug, mit dem VW den großen Mobilitätsdiensten den Rang ablaufen will.

(Foto: Volkswagen)
Ein Bulli für alle
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Äußerlich erinnert das neue Auto an VW-Nutzfahrzeuge wie den Crafter. Doch optimiert wurde es für den Personenverkehr in der Stadt. Anders als die meisten anderen Transporter von VW soll er rein elektrisch fahren.

(Foto: Volkswagen)
Zum Zusteigen
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Der Fahrgast ordert das Shuttle per App. Auf dem Weg zum Ziel ermitteln Algorithmen, welche weiteren Fahrgäste auf der Route eingesammelt und befördert werden können.

(Foto: Volkswagen)
Großraumtaxi
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Bis zu sechs Passagiere haben Platz im Pluto. Der Pooling-Algorithmus sorge so dafür, dass die Auslastung der Fahrzeuge steige und Umwege und Leerfahrten vermieden würden.

(Foto: Volkswagen)
Mehr Komfort
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An Bord können auch elektrische Geräte per USB-Kabel aufgeladen werden, es gibt ein dimmbares Leselicht und Wlan gibt es an Bord kostenfrei.

(Foto: Volkswagen)
Mehr Beinfreiheit
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Die Sitze lassen sich verstellen und bieten fast so viel Beinfreiheit wie in der U-Bahn.

(Foto: Volkswagen)
Weniger zahlen als im Taxi
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Die Preise sollen zwischen denen für ein Ticket im Öffentlichen Personennahverkehr und einer Taxifahrt liegen.

(Foto: Volkswagen)

Der Test in Hannover sei ein wesentlicher Baustein für den Shuttle-Service in Hamburg, der den Angaben zufolge Ende 2018 oder Anfang 2019 starten soll. Für das dortige Projekt entwickelte Moia ein vollelektrisches Fahrzeug mit Platz für sechs Passagiere.

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  • dpa
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