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Sieben Milliarden Dollar Bayer platziert Jumbo-Bond

Mit einer Mega-Anleihe will Bayer die milliardenschwere Übernahme des Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien von Merck & Co finanzieren. Damit wäre der Pharma-Riese künftig weltweit ganz weit vorn in diesem Segment.
02.10.2014 - 09:46 Uhr Kommentieren
Bayer wird mit der Übernahme der Merck & Co-Sparte künftig weltweit die Nummer zwei sein im Geschäft mit rezeptfreien Präparaten. Quelle: dpa

Bayer wird mit der Übernahme der Merck & Co-Sparte künftig weltweit die Nummer zwei sein im Geschäft mit rezeptfreien Präparaten.

(Foto: dpa)

Frankfurt Bayer hat sich bei Anleihe-Investoren frisches Kapital für die Finanzierung der milliardenschweren Übernahme des Merck & Co-Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien besorgt. Der Leverkusener Konzern platzierte einen Jumbo-Bond über sieben Milliarden Dollar in mehreren Tranchen, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Die Anleihe sei in sechs Tranchen mit Laufzeiten von zwei bis zehn Jahren unterteilt.

Bayer hatte für umgerechnet 10,4 Milliarden Euro das Geschäft mit frei verkäuflichen Präparaten und Gesundheitsmitteln des US-Rivalen Merck & Co übernommen. Es ist der größte Zukauf für Bayer seit der rund 17 Milliarden Euro teuren Übernahme von Schering im Jahr 2006. Mit den Einnahmen aus dem Dollar-Bond will Bayer einen Teil der Brückenfinanzierung für die Transaktion ablösen.

Ein Teil der Anleihe ist eine zweijährige variable Tranche über 0,5 Milliarden Dollar mit einer Verzinsung von 0,25 Prozent über dem dreimonatigen Dollar-Liborsatz. Ein weiterer Bestandteil ist eine fünfjährige Anleihe über zwei Milliarden Dollar, die mit 2,375 Prozent verzinst wird.

Eine langlaufende Tranche mit Fälligkeit 2021 im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar hat einen Zinskupon über 3,0 Prozent, eine weitere über 1,75 Milliarden Dollar mit Fälligkeit 2024 wird mit 3,375 Prozent verzinst. Dazu kommt eine mittelfristige dreijährige Anleihe über 1,25 Milliarden Dollar.

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    Die Bank of America Merrill Lynch, die Deutsche Bank sowie Goldman Sachs und JP Morgan steuerten nach Informationen der Thomson Reuters-Tochter IFR die Bond-Emission. Bereits im Juni hatte Bayer mit zwei Hybridanleihen 3,25 Milliarden Euro bei Bondinvestoren eingesammelt.

    Der Konzern wird mit der Übernahme der Merck & Co-Sparte im lukrativen Geschäft mit rezeptfreien Präparaten künftig weltweit die Nummer zwei sein nach dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen der Pharmariesen Novartis aus der Schweiz und der britischen GlaxoSmithKline.

    • rtr
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