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Sieben Prozent mehr Dialyse-Patienten Fresenius Medical Care legt bei Umsatz und Gewinn zu

Der Bad Homburger Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat im dritten Quartal sein Ergebnis vor Steuern und Zinsen gesteigert und die Erwartungen von Analysten leicht übertroffen. Zuwächse im Nordamerika-Geschäft bescheren die unerwartet deutliche Gewinnsteigerung.

HB BAD HOMBURG. Der Bad Homburger Konzern bekräftigte am Dienstag seinen Geschäftsausblick für das Gesamtjahr 2003. Die Aktie gehörte am Vormittag mit einem Plus von rund 1,5 % auf 50,40 € zu den Kursgewinnern im Deutschen Aktienindex.

„Wir sind gut aufgestellt um unsere Gesamtjahresziele zu erreichen und wir können positiv in die Zukunft schauen“, sagte Konzernchef Ben Lipps. Für dieses Jahr rechnet FMC - bereinigt um Wechselkurseffekte - unverändert mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Überschuss werde am unteren Ende der prognostizierten Spanne eines prozentual hoch einstelligen bis niedrig zweistelligen Zuwachses erwartet.

Der operative Gewinn sei von Juli bis Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 % auf 197 Mill. Dollar gestiegen, teilte FMC mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt 190 Mill. Dollar erwartet. Die Experten sprachen von einem „Signal“ für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung bei FMC, die rund 70 % des Gesamtkonzerns Fresenius darstellt.

Der FMC-Konzern, der Dialyse-Geräte verkauft und auch in eigenen Kliniken chronisch nierenkranke Patienten behandelt, zählte bis zum 30. September insgesamt 13,2 Mill. Behandlungen. Vor allem in Nordamerika habe die Zahl zugenommen, um sieben Prozent auf 9,2 Millionen. Zudem habe FMC 117 600 Dialyse-Patienten in eigenen Kliniken versorgt. Das sei ein Anstieg von sieben Prozent. FMC betreibt derzeit weltweit rund 1540 Dialyse-Kliniken.

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