Siemens-CFO Joe Kaeser „Wir wollten sehr schnell sehr viel“

Seite 4 von 5:
„Das Ressourcenwachstum wird etwas flacher“

Ihr Spielraum wird durch die hausgemachten Probleme enger. Nun kommt noch der Abschwung dazu. Sie wollten in diesem Jahr gut eine Milliarde zusätzlich investieren. Bleibt es dabei?

Wir werden das Ressourcenwachstum etwas flacher fahren. Die Investitionen werden nicht so stark erhöht wie ursprünglich geplant.

Ist nach dem schwachen Start die Gewinnprognose von erneut sechs Milliarden Euro überhaupt noch zu halten ?

Wir haben noch die Chance, den Zielkorridor zu erreichen, wenn sich das Geschäft im Jahresverlauf nicht abschwächt.

Ein ewiges Ärgernis ist Ihr Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks. Die Telekommunikation war einmal die Wurzel von Siemens. Nun wird die NSN-Deutschlandzentrale in München dichtgemacht. Seit Gründung des Joint Ventures haben Sie mehr als fünf Milliarden Euro verloren.

Das mit der Wurzel ist so eine Sache. Es ist falsch zu sagen, das sind die Wurzeln, und die darf ich nicht antasten. Wer in der Vergangenheit verharrt, wird in der Zukunft nicht existieren. Auch Unternehmen müssen sich ständig erneuern und weiterentwickeln. Aber die Einschnitte bei NSN sind bitter.

Braucht NSN noch mehr Geld von Siemens?

Der aktuelle mittelfristige Geschäftsplan weist keinen weiteren Kapitalbedarf für die Anteilseigner aus. Das ist die klare Messlatte für das NSN-Management.

„Wer zu schnell losrennt, kommt leicht ins Stolpern“
Seite 12345Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Siemens-CFO Joe Kaeser - „Wir wollten sehr schnell sehr viel“

1 Kommentar zu "Siemens-CFO Joe Kaeser: „Wir wollten sehr schnell sehr viel“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dade Bering war ureigenster Beitrag von Löscher. Er kannte das Unternehmen und hat es für einen Mondpreis (mehr als das 100-fache des Gewinns!!!) gekauft. Allein dieser Kauf zeigt, daß Löscher ein Scharlatan ist. Viele haben es von Anfang an gewußt. Dann dieser ganze Quatsch um die Korruptionsvorwürfe. Das Schauspiel "Siemens spielt Kripo in eigener Sache mit den Hauptdarstellern Cromme und Löscher" hat Milliarden gekostet und dem Ruf der Firma geschadet. Die Praxis: In Nigeria, in Kenia, in Rußland, in Chin und sonstwo wird geschmiert. Punkt, aus! Jetzt machen es halt keine Siemens-Leute mehr direkt, sondern spezielle Agenturen. So what?! Das Schauspiel um von Pierer war schlicht unwürdig. Dann die Umorganisation, die kein Mensch versteht. Die operativen Fehler im Zusammenhang mit den Joint Ventures. Nichts, aber auch rein gar nichts hat Löscher geleistet. Er versteht von Technik nichts, er kennt die Märkte nicht, er kennt das Anlagengeschäft nicht, weder von der technischen, noch von der kaufmännischen Seite. Da ist Käser ja noch der bessere Mann; er hat wenigstens "Stallgeruch" und hat Erfahrung mit Siemens. Als Aktionär ist man stinksauer auf das Management. Die Entlassung von Löscher ist die einzig mögliche Konsequenz. Und Cromme soll gleich mit verschwinden (vgl. Thyssen-Krupp)!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%