Siemens-CFO Joe Kaeser „Wir wollten sehr schnell sehr viel“

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„Es gibt einen wachsenden Investitionsbedarf in Kommunen“

Auch anderswo sind die Kommunen und Staaten knapp bei Kasse.

Genau das ist für uns eine Chance. Es gibt einen wachsenden Investitionsbedarf in den Städten und Kommunen. Durch unsere Lösungs- und Integrationskompetenz können wir ihnen helfen, die Kosten zu senken und neue Wege zu gehen, zum Beispiel mit Public-Private-Partnership-Modellen, bis hin zu Betreibermodellen.

Das heißt, Sie gehen in die Vorfinanzierung und Ihre Risiken steigen.

Mag sein, aber die Chancen auch! Siemens macht mehr als zwei Drittel seiner Geschäfte in Volkswirtschaften, die kaum noch wachsen. Es geht deshalb auch darum, unsere industrielle Basis zu schützen. Wenn heute deutsche Unternehmen nach China gehen, kommen chinesische Unternehmen hierher. Man muss seine Bastion verteidigen. Auch dazu dienen solche neuen Lösungsansätze.

Um sich die Aufträge zu sichern, hat Siemens ja noch andere Möglichkeiten genutzt: So haben Sie zeitliche Garantien bei der Stromanbindung von Windparks in der Nordsee gegeben. Die konnten nicht eingehalten werden, was bislang 200 Millionen Euro kostete.

Bei Power Transmission haben wir Belastungen aufgrund von Projektverzögerungen auch im Zusammenhang mit Genehmigungsprozessen bei der Anbindung von Offshore-Windanlagen gebucht.

Wie konnte es dazu kommen?

Es sind allgemein sehr anspruchsvolle Bedingungen, unter denen wir Umspann-Plattformen ins Meer stellen. Allerdings sind die deutschen Genehmigungsverfahren für diese Anlagen noch komplexer. Das wurde unterschätzt.

Waren die zeitlichen Garantien ein Fehler?

Wir haben die Komplexität dieser Projekte nicht erkannt und im Vorfeld einfach nicht gut genug gearbeitet.

„Wir können noch deutlich besser werden“
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1 Kommentar zu "Siemens-CFO Joe Kaeser: „Wir wollten sehr schnell sehr viel“"

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  • Dade Bering war ureigenster Beitrag von Löscher. Er kannte das Unternehmen und hat es für einen Mondpreis (mehr als das 100-fache des Gewinns!!!) gekauft. Allein dieser Kauf zeigt, daß Löscher ein Scharlatan ist. Viele haben es von Anfang an gewußt. Dann dieser ganze Quatsch um die Korruptionsvorwürfe. Das Schauspiel "Siemens spielt Kripo in eigener Sache mit den Hauptdarstellern Cromme und Löscher" hat Milliarden gekostet und dem Ruf der Firma geschadet. Die Praxis: In Nigeria, in Kenia, in Rußland, in Chin und sonstwo wird geschmiert. Punkt, aus! Jetzt machen es halt keine Siemens-Leute mehr direkt, sondern spezielle Agenturen. So what?! Das Schauspiel um von Pierer war schlicht unwürdig. Dann die Umorganisation, die kein Mensch versteht. Die operativen Fehler im Zusammenhang mit den Joint Ventures. Nichts, aber auch rein gar nichts hat Löscher geleistet. Er versteht von Technik nichts, er kennt die Märkte nicht, er kennt das Anlagengeschäft nicht, weder von der technischen, noch von der kaufmännischen Seite. Da ist Käser ja noch der bessere Mann; er hat wenigstens "Stallgeruch" und hat Erfahrung mit Siemens. Als Aktionär ist man stinksauer auf das Management. Die Entlassung von Löscher ist die einzig mögliche Konsequenz. Und Cromme soll gleich mit verschwinden (vgl. Thyssen-Krupp)!

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