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Siemens Die Konsequenzen der Krim-Krise

Siemens bemüht sich in der Krise um die Gasturbinen für die Krim darum, den Schaden zu begrenzen – und kündigt schärfere Kontrollen an. Russische Offizielle drohen, dass die neue Strategie Siemens schaden könnten.
Siemens-Zentrale in München

Der Konzern versucht, Lieferungen von Gasturbinen nach Russland künftig besser zu kontrollieren.

(Foto: Reuters)

München, Moskau Auf der Vorstandsetage von Siemens gibt es derzeit vor allem ein Thema. „Krim, Krim, Krim“, drückt es ein Manager aus. Die Affäre um vier gegen den Willen von Siemens wohl vertragswidrig aus Südrussland auf die Krim verbrachte Gasturbinen gefährdet Reputation und Geschäfte. Auch wenn sich Siemens als Opfer kriminellen Verhaltens sieht: Personelle Konsequenzen gelten im Umfeld als nicht ausgeschlossen. So werfen manche dem Russlandchef Dietrich Möller vor, dass er das Thema zulange habe schleifen lassen, als erste Hinweise auf einen möglichen, sanktionswidrigen Missbrauch auftauchten. „Man hätte wohl eher im Alarmmodus sein müssen“, sagen Kritiker.

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