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Siemens Gespräche über Stellenabbau haben begonnen

Der Gewinneinbruch im Kraftwerksgeschäft sei laut Siemens-Chef Joe Kaeser der Beweis dafür, dass Handlungsbedarf notwendig, „ja sogar dringlicher geworden“ sei. Der Abbau von 6900 Stellen wird vorangetrieben.
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Siemens: Gespräche über Stellenabbau haben begonnen Quelle: dpa
Joe Kaeser

Der Siemens-Vorstandsvorsitzende verteidigt den Abbau von fast 7000 Arbeitsplätzen.

(Foto: dpa)

MünchenSiemens-Chef Joe Kaeser hat den geplanten Abbau von 6900 Stellen bei dem Münchner Industriekonzern verteidigt. Der Gewinneinbruch in der Kraftwerks-Sparte Power & Gas zeige, dass der Handlungsbedarf „notwendig ist, ja sogar dringlicher geworden ist“, sagte Kaeser am Mittwoch vor der Hauptversammlung in München. Der Umsatz in der Sparte war im ersten Quartal um 20 Prozent, der operative Gewinn sogar um die Hälfte eingebrochen. Der Einbruch im Markt für konventionelle Kraftwerke, für die Siemens große Gas- und Dampfturbinen liefert, sei nicht nur eine vorübergehende Eintrübung.

„Behauptungen, dass unsere Werke in Offenbach, Erfurt, Mülheim oder auch Görlitz voll ausgelastet und sogar profitabel seien, sind ein Mythos oder Stimmen aus der Vergangenheit“, sagte Kaeser. „Mit der Realität heute haben sie jedenfalls nichts zu tun.“ Görlitz und Leipzig sollen geschlossen, Erfurt nach Möglichkeit verkauft werden.

Personalvorstand Janina Kugel sagte, die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern über den Stellenabbau hätten inzwischen begonnen. „Wir befinden uns damit in einem geordneten Prozess, der auf eine gute Einigung hoffen lässt“, sagte sie. Zum Stand der Gespräche wollte sie sich nicht äußern.

Proteste vs. Profit – so verteidigt Joe Kaeser den Stellenabbau

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