Siemens Kaeser will rund 7400 Arbeitsplätze streichen

Siemens Siemens-Chef Joe Kaeser opfert seinem Konzernumbau weltweit mehr als 7000 Stellen. In Deutschland stehen demnach rund 3300 Arbeitsplätze vor dem Aus – Kündigungen sind hier aber nicht zu befürchten.
Update: 05.02.2015 - 11:36 Uhr 8 Kommentare

"Wir wollen das Unternehmen effektiver machen"

MünchenDer Elektrokonzern Siemens will im Zuge seines Konzernumbaus weltweit rund 7400 Arbeitsplätze streichen. Das erfuhr das Handelsblatt aus informierten Kreisen. Auch die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte darüber berichtet. In Deutschland stehen rund 3300 Stellen vor dem Aus. Ein Siemens-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern, auch die IG Metall gab keinen Kommentar ab.

Seit Mittwoch beraten Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss über die Auswirkungen des Umbaus auf die Arbeitsplätze. Es wird damit gerechnet, dass das Unternehmen an diesem Freitag über die Details informiert. In Deutschland gilt eine Beschäftigungssicherung, betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen.

Die Streichungen sind für einen Großkonzern, in dem schnell Bürokratie entsteht, nicht ungewöhnlich. Auch Kaesers Vorgänger hatten mit tiefen Einschnitte immer wieder für Aufregung gesorgt. Siemens beschäftigte zuletzt weltweit 343.000 Mitarbeiter, davon 115.000 in Deutschland.

Kaeser hatte nach seinem Amtsantritt zwei Organisationsebenen bei Siemens abgeschafft. In der Sektororganisation sowie in den Regionalverwaltungen arbeiteten früher knapp 12.000 Beschäftigte. Kaeser hatte versprochen, für so viele Betroffene wie möglich eine andere Stelle im Konzern zu finden.

  • dpa
  • rtr
  • ax
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8 Kommentare zu "Siemens: Kaeser will rund 7400 Arbeitsplätze streichen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Vernichtung von Arbeitsplätzen ist ein Beweis dafür, das die Manager unfähig, nicht gewillt sin, sich für die Firmen bzw. Mitarbneiter ein zu setzen. Es ist Aufgabe des Manager für sichere Arbeitsplätze zu sorgen und nicht sein Einkommen bzu erhöhen bzw. Boni zu kassieren! Alles andere ist Totalversagen!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • mannesmann

  • Dann stellen wir uns alle doch mal auf niedrige Einkommen in Zukunft ein. Natürlich werden sich viele für die Ausnahme halten, gut so.
    So ist das dann eben in der immer weiter optimierten neoliberalen Welt, auf die wir ja alle so stehen. Gibt keine Alternative und uns geht es ja so gut.
    Expansion bis zum Maximum bei gleichzeitiger optimalsten Optimierung, dann sind
    WIR am Ziel.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • SIEMENS
    Kaeser will rund 7400 Arbeitsplätze streichen

    ---------------------------------------------------------------------------

    GUT SO !

    So können 500 Millionen Europäer welcher Aufschwung von der EU....

    und von der EZB....sich wirklich entwickelt !!!

    wir werden von EU-Politiker angelogen nur wo es geht....

    und dafür bezahlen die EU-Steuerzahler solche EU-Politiker ...

    samt drei Chauffeure...und so vieles zusätzliches !






  • AEG, Telefunken, Grundig? SIEMENS???

  • >> In Deutschland stehen demnach rund 3300 Arbeitsplätze vor dem Aus. >>

    Wie schön es doch gewesen wäre, wenn die Bahnabteilung von Siemens in einem Konsortium mit Alstom die ICE-Strecke ( Investitionsvolumen ca. 250 Mrd. € ) Moskau-Peking den Auftrag für die Lieferung der ICE`s bekommen hätte ....?

    Zumal sie im Rennen quasi ausgewählt waren...?

    Jetzt haben die Chinesen diesen Auftrag !

    Nun kann sich diese Jo bei der Sanktions-Merkel bedanken, die ihm das Geschäft mit ihrer Dämlichkeit vermasselt hat.

  • >> Kaeser will rund 7400 Arbeitsplätze streichen >>

    Der Erbsenzähler Joseph Käser ist dort angekommen, wo man es auch erwartet hat :

    in der Erbsenzählerei !

    Mehr hat er nicht drauf !

    Unfähiges Politpack !

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