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Siemens-Rivale General Electric steigert Gewinn kräftig

Vor allem das Auslandsgeschäft bringt General Electric auf Trab: Eine starke Nachfrage nach Triebwerken und Turbinen katapultierte den Gewinn des Konzerns auf 3,8 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Auch für das weitere Jahr ist das Unternehmen optimistisch.
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Der Sitz von General Electric im Rockefeller Center in New York. Quelle: Reuters

Der Sitz von General Electric im Rockefeller Center in New York.

(Foto: Reuters)

Boston Starke Geschäfte im Ausland bringen das US-Industrieflaggschiff General Electric (GE) voran. Der Siemens-Konkurrent überzeugte am Freitag mit einem Gewinnsprung im Quartal und unerwartet hohen Umsätzen die Börsen. Trotz der unsicheren Konjunkturaussichten zeigte sich das Management zuversichtlich: „Wir sind sehr optimistisch über unsere Wachstumsaussichten in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus“, erklärte GE-Chef Jeff Immelt. Im vorbörslichen Handel legte die Aktie des größten US-Mischkonzerns um 2,3 Prozent zu. In Frankfurt lag der Siemens-Kurs 1,4 Prozent höher und damit besser als der Markt.

GE macht mittlerweile mehr als die Hälfte seiner Erlöse im Ausland. In den aufstrebenden Schwellenländern spürt das Unternehmen eine deutlich stärkere Nachfrage als auf dem heimischen Markt, wo die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit vor allem den Appetit auf Konsumprodukte zügelt. Rund laufen insbesondere die Geschäfte mit Investitionsgütern, gefragt waren schwere Maschinen wie Flugzeug-Triebwerke und Turbinen.

Im vergangenen Quartal steigerte der Konzern den Gewinn um mehr als ein Fünftel auf 3,7 Milliarden Dollar. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 34 Cent über der Markterwartung von 32 Cent. Auch der Umsatz übertraf mit 35,6 Milliarden Dollar die Analystenprognosen. Er lag aber um 3,5 Prozent unter dem Niveau vor Jahresfrist, weil sich GE von einem großen Bereich getrennt hat. Die Mehrheit an dem US-Kabelnetzbetreiber Comcast wurde inzwischen verkauft. Siemens will am Donnerstag Quartalszahlen vorlegen.

Mut machen GE-Chef Immelt nach eigener Auskunft der Auftragseingang. Das Polster sei zum Quartalsende auf 189 Milliarden Dollar angeschwollen.

  • rtr
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