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Siemens Was der Abgang von Löscher kosten dürfte

Siemens-Chef Peter Löscher muss gehen. Er kann mit einer hohen Abfindung rechnen. Eine Entscheidung über seine Nachfolge soll am Mittwoch fallen. Als Favorit gilt Finanzchef Joe Kaeser.
28.07.2013 Update: 28.07.2013 - 12:25 Uhr Kommentieren
Siemens-Chef Peter Löscher: Der Manager muss seinen Posten räumen.

Siemens-Chef Peter Löscher: Der Manager muss seinen Posten räumen.

München Die vorzeitige Trennung von Vorstandschef Peter Löscher kostet Siemens voraussichtlich einen zweistelligen Millionenbetrag. Am späten Samstagabend hatte der Münchener Industriekonzern offiziell bestätigt, dass der Aufsichtsrat am Mittwoch (31. Juli) über Löschers Nachfolge entscheiden werde.

Löschers Vertrag lief noch bis 2017. Doch ihm wurde vorgeworfen, dem Konzern keine klare Leitlinie vorgegeben zu haben und zur Rücknahme mehrerer Gewinnprognosen gezwungen gewesen zu sein. Seine Vorgaben hatten sich als zu optimistisch erwiesen. Der Konzern hinkte hinter dem Erzrivalen General Electric her.

Eine Folge der Entscheidung des Aufsichtsrats, Löscher abzuberufen, dürfte eine Ausgleichszahlung an den österreichischen Manager sein. Laut Geschäftsbericht beläuft sich diese auf „maximal zwei Jahresvergütungen“. Das heißt, der 55-Jährige wird nicht seinen vollen Vertrag ausgezahlt bekommen.

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    Dennoch kann er - noch im Monat des Ausscheidens - mit einer Zahlung rechnen. „Die Höhe der Ausgleichszahlung errechnet sich anhand der Grundvergütung sowie der im letzten Geschäftsjahr vor der Beendigung tatsächlich erhaltenen variablen Vergütung“, schreibt Siemens dazu.

    Löscher hat im zurückliegenden Geschäftsjahr insgesamt 7,87 Millionen Euro verdient, davon zwei Millionen als Grundgehalt und 1,36 Millionen Euro als variable Vergütung (Bonus). Der Rest waren langfristige Anreizkomponenten etwa in Aktien. Zwei Jahresgehälter plus Bonus summieren sich so auf eine mögliche Ausgleichszahlung von etwa 6,7 Millionen Euro* für die Vertragsauflösung – aber nur, wenn die Demission nicht als Trennung aus wichtigem Grund ausgelegt wird. Davon ist allerdings nicht auszugehen.

    Für den scheidenden Siemens-Chef nennt das Unternehmen laut Geschäftsbericht zudem eine Sonderzahlung in die betriebliche Altersvorsorge. Sie beziffert sich auf 2,47 Millionen Euro, das Doppelte des letzten Jahresbeitrags. Löschers bisher erworbene Pensionszusagen beliefen sich zuletzt bereits ohne die Sonderzahlung auf 14,7 Millionen Euro.

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