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Simpsons-Bier „Duff Beer“ darf es mehrmals geben

Im Streit um eine Biersorte aus der kultigen Zeichentrickserie hat der Bundesgerichtshof nun ein salomonisches Urteil gesprochen. Beide „Duff Beer“-Brauer dürfen die Marke behalten und ihren Gerstensaft weiter verkaufen.
06.12.2012 - 19:23 Uhr Kommentieren
„Duff Beer“ gegen „Duff Beer“: Im Lizensstreit zweier Firmen um den Vertrieb der Biermarke gab es nun ein Urteil. Quelle: dapd

„Duff Beer“ gegen „Duff Beer“: Im Lizensstreit zweier Firmen um den Vertrieb der Biermarke gab es nun ein Urteil.

(Foto: dapd)

Karlsruhe Das aus der US-Kultserie „Die Simpsons“ bekannte „Duff Beer“ darf es auch mehrmals geben. Wie der Bundesgerichtshof am Donnerstag mitteilte, wurde die Klage der Firma „Duff Beer“ gegen einen anderen Getränkevertrieb in letzter Instanz abgewiesen.

Der Beklagte hatte schon seit längerem ebenfalls eine Marke namens „Duff Beer“ eintragen lassen, diese dann aber längere Zeit nicht genutzt. Deshalb hatte die Klägerin die Löschung der Marke beantragt - ohne Erfolg, wie nun feststeht. Nun bestehen beide Marken nebeneinander.

Juristisch frickelig war die Sache, weil die Beklagte zwischendurch zwar Bier unter dem Namen „Duff“ verkauft hatte, dieses aber grafisch anders gestaltet war als die von ihr eingetragene Marke. Zum Gesprächsthema wurde der Prozess aus einem anderen Grund: „Duff Bier“ stammt eigentlich aus der Zeichentrickserie „Die Simpsons“; das Lieblingsgetränk von Homer Simpson existierte zuerst im Film, bevor es in die Getränkeregale kam.

Es handelt sich um einen Fall von „reverse product placement“, wie der Vorsitzende Richter erläuterte. Mittlerweile gibt es mehrere Markeneintragungen von „Duff Beer“ - weitere Streitereien sind also nicht ausgeschlossen.

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