Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Skandal um Zündschlösser GM droht Rekordstrafe

Defekte Zündschlösser sorgen für Ärger: Opel-Mutter General Motors muss in Nordamerika mit einer Milliarden-Strafe rechnen. Dutzende Todesfälle werden mit den technischen Mängeln in Verbindung gebracht.
23.05.2015 - 10:58 Uhr Kommentieren
Im GM-Werk in Kansas: Der Autobauer muss mit einer Rekordstrafen im Stammland USA rechnen. Quelle: Reuters
Ein Arbeiter von General Motors

Im GM-Werk in Kansas: Der Autobauer muss mit einer Rekordstrafen im Stammland USA rechnen.

(Foto: Reuters)

Washington Im Skandal um fehlerhafte Zündschlösser droht General Motors (GM) einer Zeitung zufolge eine Rekordstrafe. Ermittler des US-Justizministeriums hätten Hinweise auf kriminelles Verhalten ausfindig gemacht, berichtete die „New York Times“ in der Nacht zum Samstag unter Berufung auf mit den Untersuchungen vertraute Personen.

Zwischen dem Autobauer und dem Ministerium liefen Verhandlungen über eine Einigung, die bereits im Sommer abgeschlossen sein könnten. Zwar werde über die Höhe der damit verbundenen Strafzahlung noch diskutiert. Es werde jedoch erwartet, dass sie die 1,2 Milliarden Dollar übersteigt, die Toyota Motor im vergangenen Jahr wegen eines Defekts zahlen musste.

Sollte sich der Konzern tatsächlich mit dem Justizministerium einigen, wären seine juristischen Probleme in der Affäre dem Bericht zufolge noch nicht ausgestanden. Auch die Staatsanwaltschaften einzelner Bundesstaaten haben Ermittlungen eingeleitet.

Dazu kommen Klagen von Privatpersonen. Auf Bundesebene werde zudem weiter gegen ehemalige GM-Mitarbeiter ermittelt, hieß es in der „New York Times“ weiter. Ihnen drohten Klagen. Die Opel-Mutter nahm der Zeitung zufolge zu den Angaben nicht Stellung.

GM hatte erst 2014 etwa 2,6 Millionen Fahrzeuge wegen defekter Zündschlösser zurückgerufen, obwohl das Problem seit Jahren bekannt war. Bei den Wagen bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt.

Dadurch könnte während der Fahrt der Motor ausgehen und elektronische Systeme wie Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags abschalten. Mit dem Defekt werden Dutzende Todesfälle in Verbindung gebracht.

  • rtr
Startseite
0 Kommentare zu "Skandal um Zündschlösser: GM droht Rekordstrafe"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%