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Smart-Umbau Daimler-Chrysler will Fördergelder nutzen

Der Autokonzern DaimlerChrysler will laut einem Medienbericht beim Umbau der defizitären Kleinwagensparte Smart die Bundesagentur für Arbeit einspannen. Mit Hilfe von Fördergeldern sollen Mitarbeiter in anderen Konzernteilen Unterschlupf finden.

HB STUTTGART/DETROIT. „Das ist eine rechtliche Möglichkeit, die wir nutzen werden“, sagte eine Konzernsprecherin der „Stuttgarter Zeitung“ (Samstagausgabe). Für die Einstellung von bei Smart ausgeschiedenen Mitarbeitern bei anderen Konzerntöchtern erhalte DaimlerChrysler Fördermittel der Bundesagentur für Arbeit im einstelligen Millionenbereich.

Keine Einigung in USA

Unterdessen teilte das Unternehmen mit, dass es keine Einigung mit der Gewerkschaft UAW über Kostensenkungen bei der Gesundheitsversorgung für seine Mitarbeiter in den USA erzielt hat. Der Konzern habe der UAW ein Verhandlungsangebot gemacht, das nur einen Teil der Einschnitte bei den größeren Konkurrenten Ford und General Motors beinhaltet hätte, teilte der DaimlerChrysler-Manager John Franciosi am Freitag mit. Dennoch habe die Gewerkschaft die Offerte zurückgewiesen.

Die bisherigen Vereinbarungen mit der Gewerkschaft über Gesundheitsleistungen für die Mitarbeiter bedeuten für den Autobauer nach eigenen Angaben einen Kostennachteil von 1 000 Dollar pro Fahrzeug im Vergleich zu Konkurrenten aus Asien und Europa. Ford und GM hatten sich mit der Gewerkschaft auf Einschnitte geeinigt, die für deren Arbeiter und Ruheständler höhere Eigenanteile an den Gesundheitskosten bedeuten. Bei den UAW-Mitgliedern waren diese Abkommen auf erheblichen Widerstand gestoßen.

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