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Solarbranche Bosch will Aleo übernehmen

Bosch plant, die verbliebenen 18 Prozent der Solartochter Aleo auch noch zu übernehmen. Dafür will der Konzern 50 Millionen Euro in die Hand nehmen. Damit verstärkt Bosch sein 2009 gestartetes Engagement on der Solarbranche.
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Bosch stieg 2009 ins Solargeschäft ein. Quelle: dpa

Bosch stieg 2009 ins Solargeschäft ein.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Autozulieferer Robert Bosch will seine Solartochter Aleo Solar komplett übernehmen. Dafür will der Stuttgarter Konzern je Aktie mehr als das Doppelte zahlen wie bei seinem Einstieg vor zwei Jahren, um die Anteilseigner doch noch zum Verkauf zu bewegen.

Die 18 Prozent Aleo-Anteile im Streubesitz würden Bosch gut 50 Millionen Euro kosten. Der Stuttgarter Konzern offerierte den außenstehenden Aktionären am Donnerstag 22 Euro je Anteilsschein, 22 Prozent mehr als den Schlusskurs vom Mittwoch.

„Wir sind überzeugt, dass viele Aktionäre nun ihrerseits die Gelegenheit wahrnehmen und dieses faire wie attraktive Angebot für sich nutzen werden“, erklärte Bosch-Finanz-Geschäftsführer Stefan Asenkerschbaumer. Börsianer spekulieren aber auf mehr: Das Angebot sorgte für einen Kurssprung von 22 Prozent auf 23,40 Euro. Steubing-Analystin Alla Gorelova hält die Aleo-Offerte für fair, ihr Equinet-Kollege Martin Possienke sieht das Kursziel bei 25 Euro. Bosch hat sich vor kurzem weitere 11,4 Prozent an Aleo gesichert und kommt damit auf 81,2 Prozent.

2009 hatte Bosch begonnen, sein Solargeschäft auszubauen und nach der Übernahme der Erfurter Ersol den Aleo-Eignern neun Euro je Aktie geboten. Aleo waren im Juli 2006 zu 13,50 Euro an der Börse gestartet.

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