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Solarbranche US-Konzern First Solar in der Gewinn-Zone

Während der Konzern in Deutschland mit Problemen kämpft, und ein Werk schließen muss, begeistert First Solar die Investoren mit großartigen Quartalszahlen. Der Gewinn vergrößerte sich um satte 82 Prozent.
02.08.2012 - 01:20 Uhr 1 Kommentar
In Deutschland am Ende, aber global in der Gewinnzone: First Solar. Quelle: dpa

In Deutschland am Ende, aber global in der Gewinnzone: First Solar.

(Foto: dpa)

New York Während der Konzern in Deutschland mit Problemen kämpft, und ein erk schließen muss, begeistert First Solar die Investoren mit großartigen Quartalszahlen.

Der US-Konzern First Solar erhöht nach einem kräftigen Gewinnanstieg im zweiten Quartal seine Jahresprognose. Wie der größte Solarmodulbauer der USA am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte, wird nun mit einem Gewinn je Aktie zwischen 4,20 und 4,70 Dollar gerechnet.

Bisher hatte First Solar 4,00 bis 4,50 Dollar fürs Gesamtjahr in Aussicht gestellt. Im zweiten Quartal profitierte das Unternehmen vor allem von guten Geschäften beim Bau von großen Photovoltaik-Anlagen.

Der Gewinn stieg um 82 Prozent auf 111 Millionen Dollar. Der Umsatz legte um 80 Prozent auf 957 Millionen Dollar zu.

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Standort erkennen

    First Solar hebt sich mit seinen jüngsten Zahlen vom Rest der Solarbranche ab, die schwer unter dem Preisverfall und den dadurch gesunkenen Margen leidet. Erst im März hatte First Solar angekündigt, wegen der Kürzung der Solarsubventionen weltweit 2000 Stellen zu streichen - davon allein 1200 am deutschen Standort Frankfurt/Oder.

    Bei Anlegern kam die Bilanz gut an, die Papiere von First Solar sprangen nachbörslich fast 15 Prozent in die Höhe.

    • rtr
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    1 Kommentar zu "Solarbranche: US-Konzern First Solar in der Gewinn-Zone"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Um innerhalb des Rahmens der Solarsubventionen "wirtschaftlich" zu sein ist es erforderlich eine möglichst grosse Fläche preiswert mit einem Substrat zu bedecken, dass Sonnenlicht in Strom verwandelt. Der Wirkungsgrad ist hierbei insofern relevant als er die Strommenge erhöht und damit Kosten für das erforderliche Glas, Gestelle und Fundamente beeinflusst.

      First Solar arbeitet im Gegensatz zum Deutschen Wettbewerb mit CdTe Dünnschichtzellen. Hierbei wird eine sehr dünne Schicht CdTe auf einen Glasträger aufgetragen.
      Für mich als Laien ist scheint dieses Verfahren effizienter zu sein als die Siliziumtechnologie. Allerdings würde ich mich freuen wenn der eine, oder andere Verfechter der Solarenergie, sofern dieser über mehr Kenntnisse als die üblichen Oekoparolen verfügt, hierzu Stellung nimmt.

      Nachteil ist das Cadmiumtellurid toxisch ist und Produktionsabfälle wie die ausgemusterten Module am Ende der Betriebsdauer Giftmüll sind. Die Giftmüllmengen betragen ein Vieltausendfaches der Mengen an radioaktiven Abfällen verglichen mit den sehr umweltfreundlichen Kernkraftwerken.

      Vandale

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