Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Sonar- und Torpedotechnik Atlas geht an Thyssen-Krupp

Thyssen-Krupp und EADS werden gemeinsam den Bremer Marineausrüster Atlas Elektronik übernehmen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Am Donnerstag werde es eine wichtige Mitteilung geben.

Ein Thyssen-Konzernsprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Das deutsche Konsortium kann sich damit gegen den französischen Rüstungskonzern Thales durchsetzen. Anfang Dezember hatte Thyssen-Chef Ekkehard Schulz gesagt: „Wir sind bereit, für Atlas einen strategischen Aufschlag zu zahlen, aber keinen Phantasiepreis.“

Der Atlas-Eigentümer, der britische Rüstungskonzern BAE Systems, will sich neu ausrichten und braucht Geld. Die Briten würden Atlas lieber an Thales verkaufen, da die Franzosen mit 300 Mill. Euro etwa 50 Mill. mehr als die Deutschen geboten haben sollen. Die Bundesregierung hatte aber mit einem Veto gedroht. Nach dem Außenwirtschaftsgesetz kann sie Einspruch erheben, wenn mehr als 25 Prozent einer Rüstungsfirma ins Ausland verkauft werden. Atlas mit rund 350 Mill. Euro Umsatz gilt als Spezialist für Sonar- und Torpedotechnik. 60 Prozent ihres Geschäfts machen die Bremer mit den Werften von Thyssen-Krupp.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite