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Soziale Verantwortung Sanofi-Chef fordert mehr Unternehmer-Engagement

Unternehmen müssen sich nach Einschätzung von Heinz-Werner Meier, Vorstand des Meier Sanofi-Aventis-Konzerns, weltweit mehr gesellschaftlich engagieren.

HB FRANKFURT. „Die ausschließliche Gewinnmaximierung eines Konzerns kann man kurzfristig zwar betreiben“, sagte Meier der „Frankfurter Rundschau“ (Samstagausgabe). „Auf lange Sicht wird aber auch der Aktionär an seinen Papieren keine rechte Freude haben, wenn er nicht Anteilseigner eines Unternehmens ist, das sich auch sozial engagiert und neben dem Quartalsergebnis auch noch andere, ethische Ziele und Werte hat“, fügte er hinzu. Ein Unternehmen sei mehr als eine Maschine, die nur dazu diene, Gewinne zu machen.

Meier sprach sich im FR-Interview für nachhaltige Entwicklung aus und prognostizierte, dass sich die Welt künftig „in rein profitorientierte Unternehmen einerseits und Unternehmen andererseits aufteilt, die zusätzliche soziale Verantwortung wahrnehmen und langfristig denken. Ich selbst möchte ausschließlich für die zweite Kategorie arbeiten“. Sanofi-Aventis ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt und 2004 aus der Fusion von Sanofi-Synthelabo und Aventis hervorgegangen. Der Konzern mit Sitz in Paris beschäftigt weltweit 100 000 Menschen und hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf knapp 28,4 Milliarden Euro gesteigert.

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