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Sparpaket Daimler-Betriebsratschef erwartet weitere Einsparungen

Arbeitnehmervertreter erwarten zusätzliche Einschnitte in den kommenden Jahren. Die geplanten 450 Millionen Euro lösten nicht alle finanziellen Probleme.
02.08.2020 - 11:59 Uhr 1 Kommentar
Der Betriebsratschef will einen möglichen Stellenabbau über natürliche Fluktuation regeln. Quelle: dpa
Daimler

Der Betriebsratschef will einen möglichen Stellenabbau über natürliche Fluktuation regeln.

(Foto: dpa)

Stuttgart Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht erwartet nach dem Corona-Sparpaket im Umfang von 450 Millionen Euro weitere Einschnitte bei dem Autokonzern. „Denn klar ist auch, dass wir damit nicht die ganzen Themen lösen, die noch auf uns zukommen“, bekräftigte er in der „Automobilwoche“. Weitere Stellenkürzungen könnten die Folge sein. Allerdings könne in einem Konzern mit 300.000 Mitarbeitern Vieles auch über Fluktuation geregelt werden: „Das Durchschnittsalter beträgt 46 Jahre, da bietet die Demografie einen sozialverträglichen Ansatz.“

Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat hatten sich Ende Juli auf Eckpunkte zur Reduzierung der Personalkosten und zur Beschäftigungssicherung geeinigt. Wesentliche Punkte: Die Arbeitszeit wird reduziert, die Prämie gestrichen und das sogenannte tarifliche Zusatzgeld automatisch in freie Tage umgewandelt. Brecht hatte bereits seinerzeit betont, ein Einsparvolumen von 450 Millionen Euro sei ein Einmaleffekt, der einen zeitlichen Puffer verschaffe. „Das trägt für ein Jahr zur Entspannung bei, kann aber nicht die ganzen anstehenden Themen lösen.“

  • dpa
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1 Kommentar zu "Sparpaket: Daimler-Betriebsratschef erwartet weitere Einsparungen"

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  • Hallo Herr Aufsichtsrats-Vize und Betriebsratsvorsitzender Michael Brecht,

    warum kein Wort zur Veröffentlichung eines Videos der Daimler AG, in dem die Zukunftsforscherin auch des
    Daimler Konzerns folgendes zum Besten gab: " In Zukiunft arbeiten Menschen nicht mehr vorrangig
    für Geld...sie werden arbeiten, um sich selbst zu verwirklichen und um etwas zu erreichen, was S i n n hat."

    Und das ausgerechnet zur gleichen Zeit, als Daimler -mit Ihnen zusammen als Leader des Betriebs-
    rats- Sparmaßnahmen durchsetzte und 70.000 Mitarbeiter und Mitarbeitrerinnen durch reduzierte Arbeits-
    zeit und geringerem Verdienst und der Prämienstreichung im wahrsten Sinne des Wortes "in deren Taschen griff?"

    Ist Ihnen und Ihren Assi"s wirklich kein Wort dazu eingefallen? Denn die Zukunftsforscherin steht ja nicht
    nur auf der Payroll des Daimler-Konzerns (Sparte Forschung + Entwicklung), sondern sie "teacht" ja als
    Professorin an der Fachhochschule in Potsdam und meint gar selbst u.a." Natürlich könnte niemand
    genau wissen, wie die Zukunft aussehe und da wirkt Frau Professorin Marianne Reeb wirklich authentisch,
    wenn sie sagt," gerade das mache die Zukunftsforschung so spannend."

    Hallo Herr Brecht; noch immer haben Sie ja die Möglichkeit die Forscherin zu fragen, wie es denn um die
    Zukunft des Daimler-Konzerns bestellt ist, wo Sie Teile der 300.000 Mitarbeiter besonders über die Fluktuation ins "sozialverträgliche Niemandsland" zu führen beabsichtigen.

    Hallo Herr Brecht, noch immer können Sie in" Ihrem "Konzern klären oder klären lassen, wer für den
    Zeitpunkt des Clips verantwortlich war und ob es gar eine "Fernzündung" vom Personalvorstand Porth
    sein könnte, dert Ihnen vielleicht gar die erhaltene Aufmerksamkeit der Medien nicht gönnte, da sie
    ja glaubten plakatieren zu können, dass die 450 Mio Euro Einsparung für ein Jahr zur Entspannung bei Daimler beitragen würden und dies bei einem Schuldenstand laut "Ihrer" Konzernbilanz zum 30.6.2020 von knapp 240 Mrd.Euro

    MfG KH

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