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Sparprogramm auferlegt Zapf streicht jede vierte Stelle

Nach einem Umsatz- und Gewinneinbruch legt der Puppenhersteller Zapf ein drastisches Sparprogramm auf. 135 der knapp 500 weltweiten Arbeitsplätze sollen gestrichen werden.

HB MÜNCHEN. Aus den laufendenden Personalkosten sollten dieses Jahr 1,5 Mill. € eingespart werden, teilte das im SDax gelistete und unter starken Absatzschwierigkeiten leidende fränkische Unternhemen am Mittwoch mit. Vor Einmalaufwand seien insgesamt in 2005 Kosteneinsparungen von sechs Mill. € möglich. 2007 sollten die Maßnahmen dann 17 Mill. € erbringen und eine operative Umsatzrendite von rund 13 % ermöglichen.

Die Stellenstreichungen trügen knapp 40 % zu den Kostensenkungen bei, hieß es. „Etwa 60 % des Arbeitsplatzabbaus soll in der Zentrale, der Geschäftseinheit Zentraleuropa sowie der Logistik und damit in Deutschland erfolgen.“ Gespräche mit dem Betriebsrat sollten bereits am Donnerstag aufgenommen werden.

Eine Entscheidung zur zukünftigen Markenstrategie und internationalen Ausrichtung will der Hersteller der Funktionspuppen „Baby Born“ oder „Annabell“, die beispielsweise weinen können, nach Ablauf des zweiten Quartals treffen. Auch dann erst will Zapf eine konkrete Prognose für 2005 abgeben, da das wichtige Weihnachtsgeschäft dann besser einzuschätzen sei. Im ersten Quartal lägen die Umsätze erwartungsgemäß zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch im Gesamtjahr rechnet Zapf mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung.

Nach einem drastischen Gewinneinbruch 2004 hatte sich Zapf bereits von seinem Finanzvorstand getrennt und die zunächst angekündigte Dividende für das vergangene Jahr wieder gestrichen. Auf Grund der schlechten Geschäftsentwicklung im Zuge der Konsumschwäche hatte das Unternehmen in den letzten eineinhalb Jahren fünf Mal die eigenen Ziele und Erwartungen der Analysten verfehlt.

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