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Sparprogramm Lanxess baut Gewinn aus und Stellen ab

Neues Sparprogramm trotz Entspannung: Der Chemiekonzern Lanxess übertrifft mit seinem Gewinn die Erwartungen. Trotzdem plant Konzernchef Zachert einen großen Umbau – zunächst ist die Verwaltung dran.
06.08.2014 Update: 06.08.2014 - 08:51 Uhr Kommentieren
Der neue Lanxess-Chef Matthias Zachert: Noch keine Einzelheiten zum geplanten Stellenabbau. Quelle: dpa

Der neue Lanxess-Chef Matthias Zachert: Noch keine Einzelheiten zum geplanten Stellenabbau.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Köln Der Spezialchemiekonzern Lanxess will seine Neuausrichtung zunächst mit einem Umbau der Verwaltung vorantreiben. Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 sollen verschiedene Geschäftsbereiche zusammengelegt und deren Zahl von 14 auf 10 verringert werden, wie Lanxess am Mittwoch mitteilte.

Zudem verschlanke der Konzern seine Verwaltung weltweit durch einen Stellenabbau und die Konsolidierung einzelner Bereiche. Details dazu wurden nicht genannt. Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern wurden eingeleitet.

Lanxess-Chef Matthias Zachert hatte bereits ein hartes Umbauprogramm angekündigt. Das Unternehmen beschäftigt derzeit von rund 17.000 Menschen weltweit.

Auch im zweiten Quartal machte Lanxess die Schwäche im Kautschukgeschäft zu schaffen. Zwar verbesserte sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich von 9 auf 55 Millionen Euro. Dies lag aber vor allem an der durch die Autokrise vor einem Jahr sowie durch Umbaukosten stark gedrückten Vergleichsbasis.

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    Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte dagegen um gut 20 Prozent auf 239 Millionen Euro zu. Analysten hatten 234 Millionen Euro erwartet. Rückläufige Preise führten allerdings dazu, dass der Umsatz von April bis Juni binnen Jahresfrist um rund 6 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro sank.

    Für das Gesamtjahr stellte Lanxess nun einen bereinigten operativen Gewinn von 780 bis 820 Millionen Euro in Aussicht. Bisher wurden 770 bis 830 Millionen Euro erwartet nach 735 Millionen Euro im Vorjahr. Neue Wettbewerber, fallende Preise und Überkapazitäten im Markt für synthetischen Kautschuk hatten Lanxess zuletzt arg zu schaffen gemacht.

    • dpa
    • rtr
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