Bewerten Sie uns Beantworten Sie drei Fragen und helfen Sie uns mit Ihrem Feedback handelsblatt.com zu verbessern. (Dauer ca. eine Minute)
Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Sparprogramm Renault will 7500 Stellen streichen

Europas Autokrise lässt die Verkäufe der französischen Volumenhersteller sinken. Renault reagiert nun mit einem radikalen Sparprogramm. Die Belegschaft soll um 17 Prozent schrumpfen.
1 Kommentar
Renault will in Frankreich massiv Stellen streichen. Quelle: AFP

Renault will in Frankreich massiv Stellen streichen.

(Foto: AFP)

Paris/DetroitRenault will seine französische Belegschaft in den nächsten vier Jahren um 17 Prozent reduzieren, um das Kostenproblem auf dem europäischen Automarkt in den Griff zu bekommen. 7,500 Stellen sollen bis 2016 abgebaut werden, teilte Unternehmenssprecherin Sophie Chantegay am Dienstag mit. Wie Renault im Einzelnen mitteilte, sollen 5700 freiwerdende Stellen in den Jahren 2013 bis 2016 nicht wieder neu besetzt werden. Darüber hinaus ist der zusätzliche Abgang von 1800 Mitarbeitern etwa durch vorgezogenen Ruhestand vorgesehen, wobei dazu jedoch eine Vereinbarung mit den Gewerkschaften geschlossen werden soll.

Konzernchef Carlos Ghosn betonte auf der Autoshow in Detroit aber, dass weiterhin kein Werk geschlossen werden soll. Er prognostiziert allerdings, dass der europäische Automarkt erneut um drei Prozent schrumpfen wird, nachdem der Autoabsatz schon 2012 auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gefallen war.

Renault hatte Anfang November mit den Arbeitnehmervertretern Verhandlungen zur Wettbewerbsfähigkeit aufgenommen mit dem Ziel, alle Werke in Frankreich zu erhalten. Dabei ging es auch um längere Arbeitszeiten und um Flexibilität zwischen den einzelnen Standorten. Hintergrund ist der Einbruch bei den Verkäufen in Europa; im vergangenen Jahr gingen die Neuzulassungen der Marken Renault und Dacia in Frankreich um 22,1 Prozent zurück.
"Wenn die Einigung mit den Gewerkschaften zustande kommt, sind wir weder auf Werksschließungen noch auf Kündigungen angewiesen", sagte Frankreich-Chef Gerard Leclery in einem E-Mail-Statement. Ohne die Kürzungen sei die Gewinnschwelle in Frankreich nicht zu erreichen, begründet Renault das Sparprogramm in einem Schreiben an die Gewerkschaften.

Auch die europäischen Konkurrenten Peugeot-Citroën, Ford und General Motors denken darum darüber nach, ihre Belegschaft zu reduzieren und Werke zu schließen. Konkurrent Peugeot hatte bereits angekündigt 11.200 Jobs in Frankreich zu kürzen. Und anderem soll ein Werk bei Paris geschlossen werden. GM plant dagegen das Opel-Werk in Bochum zu schließen und damit 3.100 Stellen zu streichen. Am radikalsten geht der US-Autobauer Ford vor: Insgesamt sollen drei Werke geschlossen werden. 5700 Stellen stehen zur Disposition.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • afp
  • Bloomberg
Startseite

Mehr zu: Sparprogramm - Renault will 7500 Stellen streichen

1 Kommentar zu "Sparprogramm: Renault will 7500 Stellen streichen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn man den Sprit nicht mehr bezahlen kann, braucht man auch kein Auto mehr! Aber Hauptsache der ELITE und der Hochfinnanz geht es blendent!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%