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Sparprogramm RWE schließt Stellenabbau nicht aus

Kostensenkung werden für den Energieversorger nach Aussagen eines Vorstands immer wichtiger. In den nächsten Jahren sollen hunderte Millionen Euro gespart werden. Kündigungen wurden dabei indirekt nicht ausgeschlossen.
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RWE hat derzeit eher Gegen- als Rückenwind. Der scheidende Chef Jürgen Grossmann will das Sparprogramm ausweiten. Quelle: dapd

RWE hat derzeit eher Gegen- als Rückenwind. Der scheidende Chef Jürgen Grossmann will das Sparprogramm ausweiten.

(Foto: dapd)

MünchenDer Energieversorger RWE hat die Notwendigkeit weiterer Einsparungen betont und dabei indirekt auch einen Stellenabbau nicht ausgeschlossen. „Das Thema Kostensenkung bleibt auf der Agenda, und es wird künftig noch an Bedeutung gewinnen“, sagte Vorstandsmitglied Leonhard Birnbaum am Dienstag vor Journalisten in München. „Wir diskutieren das dann aber in aller Ruhe mit den Sozialpartnern und versuchen, einen für alle Seiten tragfähigen Konsens zu finden“, sagte Birnbaum am Rande der 6. Europäischen Energiekonferenz.

Bis Ende 2012 sind bei RWE betriebsbedingte Kündigungen vertraglich ausgeschlossen. Das Unternehmen hatte bereits bei der Präsentation der Halbjahreszahlen eine Ausweitung des geltenden Sparprogramms um 100 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro bis 2012 angekündigt. Von 2013 an sollen im Zuge eines weiteren Programms 150 Millionen Euro zusätzlich eingespart werden, in den folgenden Jahren soll es jeweils noch etwas mehr sein, wie Birnbau sagte. Details dazu wolle RWE im Frühjahr veröffentlichen.

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  • dpa
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