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Sparprogramm Wacker Chemie will mehr als tausend Stellen streichen

Der Chemiekonzern spart vor allem beim Personal in der Verwaltung. In Deutschland soll bis Ende 2022 mehr als jeder zwölfte Job wegfallen.
20.02.2020 - 12:12 Uhr Kommentieren
Wacker Chemie will mehr als tausend Stellen streichen Quelle: dpa
Firmenzentrale von Wacker Chemie in München

Eine hohe Abschreibung im Solargeschäft hatte den Konzern 2019 tief in die roten Zahlen gedrückt.

(Foto: dpa)

München Der Münchner Chemiekonzern Wacker Chemie will in den nächsten drei Jahren mehr als tausend Arbeitsplätze streichen. Der Löwenanteil – mehr als 80 Prozent – entfalle auf Deutschland, teilte das Familienunternehmen am Donnerstag mit. Dort dürfte damit bis Ende 2022 mehr als jede zwölfte der 10.000 Stellen wegfallen. Gekürzt werden soll vor allem in der Verwaltung, nicht in der Produktion.

„Wir bereiten uns sowohl im Geschäft mit Polysilicium als auch in unseren Chemiebereichen auf eine härtere Gangart im Wettbewerb vor“, begründete Vorstandschef Rudolf Staudigl das im Herbst angekündigte Sparprogramm. Weltweit beschäftigt Wacker rund 14.500 Mitarbeiter.

Insgesamt will Wacker Chemie 250 Millionen Euro einsparen, um „die Wettbewerbsfähigkeit von Wacker auch für zukünftige Herausforderungen zu stärken und dauerhaft zu sichern“, wie der Vorstandschef sagte. Die anhaltend düsteren Aussichten für das Geschäft mit Silizium für Solaranlagen hatten Wacker Chemie im vergangenen Jahr mit 630 Millionen Euro in die roten Zahlen gerissen.

Der Konzern schreibt 760 Millionen Euro auf den Wert der Produktionsanlagen im bayerischen Burghausen, im sächsischen Nünchritz und in Charleston in den USA ab. 2018 hatte Wacker noch 260 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.

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    Personalchef Christian Hartel will auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Frührente, Altersteilzeitregelungen und freiwillige Abschiede von Mitarbeitern sollen dabei helfen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele mit guten und fairen Lösungen erreichen können“, sagte Hartel.

    Mehr: Wacker-Chemie-Chef: „Wir brauchen keine Subventionen, sondern preiswerten Strom“.

    • rtr
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