Spezialchemiekonzern Altana kann operativen Gewinn steigern

Der Spezialchemiekonzern Altana konnte seinen operativen Gewinn im ersten Halbjahr steigern. Altana-Chef Matthias Wolfgruber geht allerdings von einer sinkenden Nachfrage im zweiten Halbjahr aus.
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Ein Arbeiter kontrolliert in Wesel eine Abfüllanlage der Altana AG. Quelle: dpa

Ein Arbeiter kontrolliert in Wesel eine Abfüllanlage der Altana AG.

(Foto: dpa)

FrankfurtPreiserhöhungen und der schwächere Euro stützen die Geschäfte des Spezialchemiekonzerns Altana. Im ersten Halbjahr stieg der operative Gewinn um vier Prozent auf 179,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Wesel am Niederrhein mitteilte.

Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 886,4 Millionen Euro, wobei Altana von Zukäufen und Währungseinflüssen profitierte. Werden diese herausgerechnet, stagnierte der Umsatz. Höhere Preise konnten einen Absatzrückgang ausgleichen. Unter dem Strich blieb ein zum Vorjahr stabiler Gewinn von 89,9 Millionen Euro.

Altana-Chef Matthias Wolfgruber geht davon aus, dass sich die Nachfrage im zweiten Halbjahr weiter eintrübt. Trotzdem erwartet er im Gesamtjahr einen bescheidenen Umsatzzuwachs. Die operative Rendite (Ebitda-Marge) soll 2012 bei 18 bis 20 Prozent liegen. Im ersten Halbjahr betrug sie 20,3 Prozent.

Der Konzern, der der Beteiligungsfirma Skion der Quandt-Erbin Susanne Klatten gehört, stellt Chemikalien her, die Oberflächen wasserabweisend machen, Drähte isolieren oder Farben und Lacken Glanz verleihen.

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